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Mehrere Personen mit Schutzhelmen und Warnwesten stehen auf einem Industriegelände während laufender Dreharbeiten. Im Hintergrund sind Industrieanlagen und technische Infrastruktur zu sehen, während eine Person vor der Gruppe spricht.
Filter setzen Wasserstoff

Vom Ammoniak zum Wasserstoff im Ruhrgebiet

Wie kommt grüner Wasserstoff künftig in großen Mengen nach Deutschland? Eine mögliche Antwort entsteht derzeit in Gelsenkirchen-Scholven. Dort bauen Uniper und thyssenkrupp Uhde eine Demonstrationsanlage zur Ammoniakspaltung. Ziel ist es, Wasserstoff aus Ammoniak zurückzugewinnen und wichtige Erkenntnisse für den späteren industriellen Einsatz zu sammeln.

Warum Ammoniak? Wasserstoff lässt sich über große Entfernungen nur schwer transportieren. Ammoniak kann dagegen vergleichsweise einfach verflüssigt und transportiert werden. Am Zielort wird er anschließend wieder in Wasserstoff und Stickstoff aufgespalten. Genau dieser Prozess wird künftig in Scholven erprobt.

Innovation made im Ruhrgebiet

Bestehende Infrastruktur, industrielle Kompetenz und die Nähe zu potenziellen Wasserstoffabnehmern machen das Ruhrgebiet zu einem geeigneten Ort für die Weiterentwicklung dieser Technologie.

Mehr zum Projekt

Bei unserem Besuch haben wir einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle gewagt und mit den Projektpartnern über die Bedeutung des Projekts für die zukünftige Wasserstoffwirtschaft gesprochen. Das Projekt wird durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Fragen rund um das Thema Wasserstoff im Ruhrgebiet?

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Laura MöllmannProjektmanagerin
Hydrogen Metropole Ruhr (HyMR)