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trotz Konjunkturschwäche: Beschäftigung im Ruhrgebiet wächst

 

ESSEN. 14.06.2024. Die Beschäftigung in der Metropole Ruhr ist 2023 trotz sinkender Wirtschaftsleistung in Deutschland gestiegen. Zum Stichtag 30. Juni 2023 hatten 1.857.371 Menschen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, 9.791 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Das Beschäftigungswachstum von +0,5% in der Metropole Ruhr lag knapp unter den Vergleichswerten von Deutschland (+0,8%) und NRW (+0,7%).

„Das Ruhrgebiet ist mit Blick auf die Beschäftigung stabil durch herausfordernde Jahre gekommen. Gerade in wichtigen Leitmärkten wie Gesundheit, Ressourceneffizienz und dem Industriellen Kern hat sich die Metropole Ruhr dynamischer als das restliche Land entwickelt. Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen kostet die Transformation der Industrie hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft keine Arbeitsplätze, sondern schafft die Grundlage für neues Wachstum“, so Jörg Kemna, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr.

Der Leitmarkt Gesundheit ist mit einem Anteil von 20,0% an der Gesamtbeschäftigung der arbeitsplatzintensivste Leitmarkt in der Metropole Ruhr, die Beschäftigtenzahl stieg im vergangenen Jahr um 3.935 auf 371.300.

Der Leitmarkt Ressourceneffizienz ist vor allem durch den Kernbereich Energieerzeugung der umsatzstärkste in der Metropole Ruhr. Dieser stieg 2022 um 36,2% auf 123,81 Mrd. Euro. Die Beschäftigung kletterte im Berichtsjahr 2023 um +2,3% auf 79.502 (+1.752 Personen) und damit stärker als in Land und Bund (je + 1,5%).  Auch der Leitmarkt Digitale Kommunikation (+1.701 Personen; +2,6 %) verzeichnete einen stärkeren Beschäftigungsaufbau als in den anderen Landesteilen. Alle Leitmärkte der Metropole Ruhr haben Unternehmen hinzugewonnen. 

 

Weitere Informationen finden Sie hier: 

Wirtschaftsbericht Ruhr 2023
 

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Benjamin LegrandLeiter
Unternehmenskommunikation, Pressesprecher