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Im Gespräch mit PARKLAB

Die umweltfreundliche Lösung für Smart-City

PARKLAB ist ein junges Team aus kreativen Köpfen. Sie kommen aus der Wirtschaft und dem Ingenieurwesen und haben es sich zum Ziel gesetzt, umweltfreundliche Technologien zu entwickeln. Mit ihrer App Parklab wollen sie die Parkplatzsuche in der Innenstadt revolutionieren, Alternative Verkehrswege aufzeigen und durch weniger CO2 Ausstoß einen Beitrag für die Klimaziele der Region leisten. Gründer Luthan Magat und Maximilian Knöfel erklären, wie smartes Parken funktioniert.

Wie ist die Idee für die Parklab App entstanden?

Als Einwohner eines Ballungsgebietes wie dem Ruhrgebiet, wissen wir nur zu gut, wie nervenauftreibend die Suche nach einem Parkplatz manchmal sein kann. Man möchte nur kurz in die Innenstadt etwas einkaufen und muss dafür eine Ewigkeit einen Parkplatz suchen. Stellt euch vor ihr könntet auf Knopfdruck erfahren, wo sich ein freier Parkplatz befindet. Genau das möchte Parklab ermöglichen.

Wie genau funktioniert die App?

Mithilfe von Sensoren, welche auf jeder Parkstellfläche montiert werden können, misst man den Belegungsstatus. Die gesammelten Daten werden dann in der App visuell dargestellt. Der Autofahrer kann sich so informieren, wo sich ein freier Parkplatz befindet und sich gegebenenfalls zu diesem navigieren lassen.

Welche Strategie verfolgt Ihr startup?

Ursprünglich wollten wir uns primär auf die Parkräume fokussieren, die von den Kommunen bewirtschaftet werden. Wir haben jedoch gemerkt, dass immer mehr private Unternehmen einen Überblick über die eigene Parkraumauslastung bekommen möchten. Auch in diesem Bereich kann das System von Parklab problemlos eingesetzt werden. Wir wollen sehr eng am Kunden arbeiten und bieten deshalb die Möglichkeit an, dass die App je nach Einsatzgebiet und Kunde entsprechend optimiert werden kann. Unser Motto lautet daher „Ihre Wünsche - unsere Lösung“.

Wie setzt sich das Team zusammen? Aus welchen Fachrichtungen kommt die Expertise?

Wir kommen alle drei aus dem Ruhrgebiet - Essen, Duisburg und Mülheim an der Ruhr. Kadir Oluz hat Maschinenbau mit Vertiefung auf Sensorik an der Uni Duisburg studiert, Maximilian Knöfel und ich E-Commerce an der HRW. Wir wollten schon immer etwas selbstständig auf die Beine stellen.

Wer profitiert von Parklab?

Die gesammelten Daten über den Belegungsstatus der Parkplätze können von Autofahrern genutzt werden, um sich einen Überblick über die Parksituation an Ihrem Zielort zu verschaffen. Sie müssen nicht mehr lange nach einem Parkplatz suchen, sparen Zeit und Geld. Dank der Bezahlfunktion werden Autofahrer minutengenau bezahlen können und haben die Möglichkeit, von der App aus die Parkfrist zu verlängern.

Die Daten können aber auch von Parkraumbewirtschaftern oder Kommunen genutzt werden, um sich über Falsch- bzw. Dauerparker benachrichtigen zu lassen.

Welche Tipps haben Sie für Gründer, die sich in der Metropole Ruhr ansiedeln wollen?

Besonders in der Metropole Ruhr gibt es viele Fördermöglichkeiten für Startups. Wir haben gemerkt, dass viele ansässige Unternehmen es präferieren, mit Startups zusammen zu arbeiten, die aus der nahen Umgebung kommen. Als Icebreaker würden wir angehenden Gründern empfehlen, mal an einer Veranstaltung teilzunehmen wie der Fuckup Night. Hier werden sie sicher etwas mitnehmen können. Wir wollen auch hiermit unseren Unterstützer/innen und vor allem Startport für den Support danken. Die Metropole hat großartige Persönlichkeiten, die nur entdeckt werden müssen!