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Daten & Fakten

Leitmarkt Ressourceneffizienz

81.086 Beschäftigte waren im Jahr 2019 im Leitmarkt Ressourceneffizienz tätig, was einem Anteil von 4,6 % an der Gesamtbeschäftigung der Metropole Ruhr entspricht4. Besondere Schwerpunkte bestehen mit etwa einem Viertel aller Beschäftigten in der Energieerzeugung und -verteilung.

Mit einem Standortkoeffizienten von 1,4 verfügt die Metropole Ruhr im Leitmarkt Ressourceneffizienz gegenüber dem Bundesvergleich über eine starke Spezialisierung. Neben der Energieerzeugung und -verteilung ist auch der Bereich Entsorgung und Recycling überdurchschnittlich stark. Der Leitmarkt Ressourceneffizienz hat sich mit einem Zuwachs von 2.251 Beschäftigungsverhältnissen (+2,9 %) ebenfalls positiv entwickelt.

Der Beschäftigungsaufbau vollzog sich dabei in fast allen Bereichen des Leitmarktes mit Ausnahme des Teilmarktes Prozesse, Werkstoffe und Materialien (-4,3 %). Vor allem der Kernbereich Energieerzeugung und -verteilung (+5,3 %; +1.097) war für das Beschäftigungsaufbau verantwortlich. Das Wachstum der Metropole Ruhr im Leitmarkt Ressourceneffizienz liegt deutlich über den Landes- und Bundestrends (+2,2 %; +2,2 %).

Im Leitmarkt

im Detail

81.086 (+2,9%)

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

6.796 (+2,9%)

Unternehmen

74,69 Mrd. € (+2,3%)

Umsatz

Im Jahr 2017 ist der Leitmarkt Ressourceneffizienz mit 74,69 Mrd. Euro der umsatzstärkste Leitmarkt der Metropole Ruhr und konnte, bemessen an den Unternehmen, das stärkste Wachstum verzeichnen (+2,9 %). Zudem sind die Umsätze weiter gestiegen (+2,3 %). Vor allem die Umsatzsteigerungen in der Elektrizitätsversorgung, im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen und im Großhandel mit Altmaterialien sowie Reststoffen tragen zu dieser positiven Entwicklung bei.

Gedämpft wird die Umsatzentwicklung durch den Teilmarkt Prozesse, Werkstoffe und Materialien: Maschinen und Materialien (-17,1 %). Die Umsatzrückgänge betreffen insbesondere Unternehmen, die sich auf die Herstellung von Bergwerksmaschinen spezialisiert haben. Ein Grund dafür könnte der voranschreitende Rückzug des Steinkohleabbaus aus dem Ruhrgebiet sein.

Der effiziente Einsatz von Ressourcen (Wasser, Rohstoffe, Energie) ist neben der Senkung der Treibhausgase zu einem wichtigen Ziel der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik geworden. Dabei geht es nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern auch um Kosteneinsparungen sowie Wettbewerbsvorteile für Unternehmen. Das Wirtschaftswachstum soll vom steigenden Ressourcenverbrauch entkoppelt werden, um die Technologieführerschaft und den Wohlstand zukünftiger Generationen zu sichern.

Materialinnovationen können einen wichtigen Beitrag zu einer ressourceneffizienten Gesellschaft und Industrie leisten. Zudem kann die Abhängigkeit von Rohstoffimporten dauerhaft verringert und die internationale Wettbewerbsfähigkeit durch Senkung der Material- und Energiekosten verbessert werden.

Für ein Land wie Deutschland, welches nur begrenzt eigene Rohstoffvorkommen besitzt, nimmt der schonende Umgang mit Ressourcen hinsichtlich der Versorgungssicherheit eine entscheidende Rolle ein. Doch sollte nicht nur die effiziente Nutzung von Rohstoffen im Fokus stehen, sondern auch deren Substitution und die Schließung von Stoffkreisläufen. 

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