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Daten & Fakten

Leitmarkt Mobilität

Die hohe wirtschaftliche Bedeutung des Leitmarktes Mobilität für die Region ist ungebrochen. Der Anteil an der Gesamtbeschäftigung der Metropole Ruhr ist im Vergleich zu Vorjahr noch einmal gestiegen, auf nun 10,4 %. Im Jahr 2019 waren 184.675 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in diesem Leitmarkt tätig. Den größten Beschäftigungs-anteil hieran verbuchen die Teilmärkte Mobilitätsmanagement und Logistik (61,9 %) sowie die Mobilitätsdienstleistungen, zum Beispiel der Betrieb von Werkstätten und Agenturen (22,9 %). Regional weist insbesondere der Kreis Unna, gemessen an dem Anteil der Beschäftigten an der Gesamtwirtschaft, eine deutliche Spezialisierung gegenüber den anderen Ruhr-Regionen und dem Bundeswert auf.

Zwischen den Jahren 2018 und 2019 konnte der Leitmarkt einen Beschäftigungszuwachs von +5,2 % (+9.082 Beschäftigte) verzeichnen, womit das Wachstum deutlich stärker als im Landes- und Bundestrend ausfällt (+2,6 %; +2,1 %).

Der Leitmarkt

im Detail

184.675 (+5,2%)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

13.517 (+0,2%)

Unternehmen

27,61 Mrd. € (-0,5%)

Umsatz

Die Unternehmens- und Umsatzzahlen konnten sich im Jahr 2017 auf einem relativ stabilen Niveau halten (Unternehmen: +0,2 %, Umsatz: -0,5 %). Bis auf den Kernbereich Verkehrsmittel (-13,9 %) konnten alle Teilmärkte positive Umsatzzahlen verzeichnen. Die negative Entwicklung ist insbesondere auf Umsatzrückgänge in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, im Schiffbau (ohne Boots- und Yachtbau) und in der Herstellung von Lokomotiven sowie anderen Schienenfahrzeugen zurückzuführen.

Dem Leitmarkt Mobilität steht ein großer Wandel bevor, insbesondere die E-Mobilität wird in diesem Jahr einen enormen Aufschwung erfahren. Ab 2020 zählen Elektroautos erstmals in die Berechnung der CO2-Bilanz aller Neuwagenflotten in der EU mit ein. Deutsche Autobauer wollen Dutzende Plug-in-Hybride und rein elektrische Modelle auf den Markt bringen. Mit dem „Masterplan Ladeinfrastruktur“, der Förderung zur industriellen Fertigung von Batteriezellen im Rahmen des Energie- und Klimafonds (EKF) sowie der Erhöhung der Kaufprämie für E-Autos flankiert die Bundesregierung die Transformation zusätzlich.
 
In diesem Spannungsfeld von Disruption und Kontinuität brauchen Unternehmen zukunftsrobuste Strategien und Visionen, um im Markt zu bestehen. Sowohl neue Technologien wie mobile Anwendungen oder Materialinnovationen als auch die Kundenerwartungen werden den Leitmarkt Mobilität grundlegend verändern. Dabei werden Teile der klassischen Wertschöpfungskette aufgelöst und klassische Geschäftsmodelle insbesondere durch die voranschreitende Digitalisierung einem stärkeren Veränderungsdruck ausgesetzt.

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