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Daten & Fakten

Leitmarkt Industrieller Kern & Unternehmerische Dienste

Etwa 18,0 % der Beschäftigten der Metropole Ruhr entfallen auf den Industriellen Kern und die Unternehmerischen Dienste. Damit fällt der Anteil etwas geringer aus als im Vorjahr (18,4 %). Parallel sind auch die Beschäftigungszahlen zurückgegangen (-8026; -2,4 %). Grund hierfür ist ein Beschäftigungsabbau in allen Teilmärkten. Der Beschäftigungsrückgang ist im Teilmarkt Werkstoffe & Materialien (-3492; -3,1 %) prozentual am höchsten. Die Teilmärkte Unternehmensnahe Dienstleistungen (-3.673; -2,1 %) und Maschinen und Prozesse (-861; -2,1 %) sind prozentual gleichauf. Im Vergleich zum Bundes- und Landestrend (-3,5%; -2,8 %) sind die Rück-gänge im Gesamtmarkt geringer. Gemessen am Beschäftigungsanteil des Leitmarktes sind die unternehmensnahen Dienstleistungen (53,2 %) ein besonders starker Wirtschaftsbereich. Re-gional weisen der Ennepe-Ruhr-Kreis sowie die Städte Duisburg, Hagen und Mülheim a.d. Ruhr, gemessen an dem Anteil der Beschäftigten an der Gesamtwirtschaft, eine deutliche Speziali-sierung gegenüber den anderen Ruhr-Regionen und dem restlichen Bundesgebiet auf.

Der Leitmarkt

im Detail

319.643 (-2,4 %)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

20.424 (-2,6 %)

Unternehmen

81,98 Mrd. (+16,9 %)

Umsatz

Mit rund 82 Mrd. Euro Gesamtumsatz im Jahr 2018 ist der Leitmarkt Industrieller Kern und Unternehmerische Dienste der umsatzstärkste Leitmarkt in der Metropole Ruhr. Rund dreiviertel des Umsatzes wird durch etwa 10 % der Unternehmen des Teilmarktes Werkstoffe und Materialien erwirtschaftet. Im Vergleich zur Negativentwicklung im Vorjahr konnte der Leitmarkt im Jahr 2018 ein großes Umsatzplus erwirtschaften (Umsatz: +16,9 %), demgegenüber gingen die Zahl der Unternehmen weiter zurück (-2,6 %). Der Großteil der Umsatzsteigerung ist auf den Teilmarkt Werkstoffe und Materialien (+20,1 %) hier insbesondere auf die Bereiche Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen sowie Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a. n. g. zurückzuführen. Das zeigt, dass die Metall- und Chemieindustrie bzw. Grundstoffindustrien immer noch großen Einfluss auf die Wirtschaftsleistung der Metropole Ruhr haben; insbesondere im Leitmarkt Industrieller Kern und Unternehmerische Dienstleistungen.

 

Der Industrielle Kern und die mit ihm verbundenen Unternehmerischen Dienste profitieren angesichts der sich kontinuierlich wandelnden Ansprüche an die Industrie enorm von der Vernetzung mit den übrigen Leitmärkten. Insbesondere der Bereich der Digitalen Kommunikation wirkt heute in sämtliche Prozesse des industriellen und unternehmerischen Handelns hinein und ist untrennbar mit ihnen verbunden. Dadurch werden Produktionen flexibler und kundenzentrierter, Fabriken werden wandelbarer und die effektive Verarbeitung und Analyse von Daten ermöglicht beispielsweise vorausschauende Wartung von Maschinen und Produktionseinheiten.

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