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Daten & Fakten

Leitmarkt Freizeit & Events

Einhergehend mit der Corona-Pandemie wurden viele Events und Freizeitveranstaltungen abgesagt. Ein Großteil der touristischen Einrichtungen wurden vorübergehend geschlossen. Auch im Jahr 2022 werden die Einschränkungen teilweise fortbestehen. So gibt es derzeit Lockerungen der Regeln und Beschränkungen, trotzdem können viele Events nicht in der Größe stattfinden wie noch vor der Corona-Pandemie. Es ist daher auch im Jahr 2022 nicht auszuschließen, dass der Leitmarkt weiterhin mit pandemiebedingten Herausforderungen zu kämpfen hat. Die Pandemie hat allerdings auch aufgezeigt, wie wandelbar dieser Leitmarkt ist. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen wurden neue Veranstaltungsformate initiiert, wel-che trotz Corona-Pandemie umsetzbar waren.

Der Leitmarkt

im Detail

78.735

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

22.602

Unternehmen

13,96 Mrd.

Umsatz

Der Leitmarkt Freizeit & Events hat im Jahr 2021 nochmals stark an Beschäftigten verloren (- 3.835; -4,6 %). Die Entwicklung liegt damit unter den Landes- und Bundestrends (- 3,8 %; - 3,6 %). Der Beschäftigungsverlust fand in nahezu allen Teilmärkten statt. Lediglich der Teil-markt benachbarte Industriezweige kann eine positive Beschäftigungsentwicklung vorwei-sen (+50; +4,6 %). Besonders gravierend sind die Verluste im Kernbereich 2: audiovisuelle Medien (-105, -7,2 %) sowie in den benachbarten Dienstleistungen (-1.908; -6,4 %). Regio-nal, gemessen an dem Anteil der Beschäftigten an der Gesamtwirtschaft, stechen in dieser Branche vor allem die Städte Oberhausen und Essen im Vergleich zu den restlichen Ruhr-Regionen heraus. Sie bleiben jedoch beide hinter dem Bundeswert zurück.

Auch im Leitmarkt Freizeit & Events ist die Zahl der Erwerbstätigen deutlich höher als die der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Faktor 1,42). Dies kann ebenfalls auf viele Selbstständige, aber auch auf Personen die ausschließlich in einem Mini-Job tätig sind zu-rückgeführt werden. So gibt es innerhalb der Eventbranche zum einen viele Selbstständige, beispielsweise Caterer oder Veranstaltungsmanager. Zum anderen stellen diese auch oft Mini-Jobber an, zum Beispiel für den Service in der Gastronomie.

Im Leitmarkt Freizeit & Events ist der Anteil der ausländischen Beschäftigten im Vergleich zu den restlichen Leitmärkten in der Metropole Ruhr am höchsten (23 %). Das Verhältnis von weiblichen und männlichen Beschäftigten ist nahezu ausgeglichen. Die absolute Anzahl von ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten ist in diesem Leitmarkt stark gesunken. Im Jahr 2013 waren es noch 70.163, im Jahr 2021 dagegen nur noch 42.299 Beschäftigte (-40 %). Über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen in diesem Leitmarkt in Deutschland 66 % der Beschäftigten. In der Metropole Ruhr sind es lediglich 56 % der Be-schäftigten. Davon verfügen 81 % über einen anerkannten Berufsabschluss und 19 % über einen akademischen Berufsabschluss.

Die Umsätze sind 2019 im Vergleich zum Vorjahr (+1,2 %) leicht gestiegen und die Zahl der Unternehmen blieb annährend gleich (-0,2 %). Insgesamt bleibt die Freizeit- und Eventbranche auf einem relativ stabilen Niveau. Vor allem der Kernbereich 2: audiovisuelle Medien (+8,9 %) und der Kernbereich 3: Event, Freizeit, Sport und Tourismus (+4,4 %) verzeichnen einen starken Umsatzanstieg.

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