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Daten & Fakten

Leitmarkt Freizeit & Events

Der Leitmarkt Freizeit & Events hat im Jahr 2020 stark an Beschäftigungsverhältnissen verloren (-5173; -5,9 %). Der Entwicklung liegt damit noch unter dem Landes- und Bundestrends (- 5,4 %; -5,5 %). Der Beschäftigungsverlust fand in allen Teilmärkten statt. Besonders gravierend sind die Verluste im Kernbereich 3: Event, Freizeit, Sport, Tourismus (-3535,-7,2 %). Regional, gemessen an dem Anteil der Beschäftigten an der Gesamtwirtschaft, stechen in dieser Branche vor allem die Städte Oberhausen und Essen im Vergleich zu den restlichen Ruhr-Re-gionen heraus. Sie bleiben jedoch beide hinter dem Bundeswert zurück.

 

Der Leitmarkt

im Detail

82.579 (-5,9 %)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

22.651 (-0,9 %)

Unternehmen

13,79 Mrd. (+0,5 %)

Umsatz

Die Umsätze konnten sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr (+0,5 %) stabilisieren und die Zahl der Unternehmen blieb annährend gleich (-0,9 %). Insgesamt entwickelte sich die Freizeit- und Eventbranche weniger dynamisch als die anderen Branchen. Grund für die gedämpfte Entwicklung waren Umsatzeinbrüche im Kernbereich audiovisuellen Medien und in den benachbarten Dienstleistungen, hier insbesondere beim Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik, und im Spiel-, Wett- Lotterie- und Kinowesen. Dieser Rückgang könnte mit der zunehmenden Bedeutung an Online-Streamingdiensten (Filme) und -Wettbüros zusammenhängen.

Die prozentual größte Steigerung bei den Umsätzen konnten die benachbarten Industriezweige verzeichnen (+25,5 %), dabei ist der Großteil auf Unternehmen zurückzuführen, die sich auf die Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten spezialisiert haben. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Umsätze und Anzahl der Unternehmen ist hier noch nicht abzulesen, da sich die Zahlen noch auf die Zeit vor der Verbreitung des Corona-Virus beziehen.

Die Pandemie hat gezeigt, dass gerade für den Freizeit- und Eventbereich es gilt, zukunftsfähige Konzepte und Ideen zu entwickeln, innovative Formate zu kreieren und neue Räume zu erschließen. Während der „Lockdown“-Phasen wurden vielfach Online- und hybride Veranstaltungsformate erprobt, die das Konzert, die Theaterinszenierung oder die Autorenlesung im heimischen Wohnzimmer abrufbar machen. Es ist zu erwarten, dass diese Formate auch mittelfristig fortgeführt werden, um ein möglichst großes Publikum erreichen zu können, denn voraussichtlich werden die Einschränkungen und Abstandsregelungen für Live-Veranstaltungen auch weit bis ins Jahr 2021 bestehen bleiben. Die Verzahnung von Event- und Digitalbran-che wird dadurch enger und bedeutender.

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