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Daten & Fakten

Leitmarkt Digitale Kommunikation

Mit einem Anteil von 3,4 % an der Gesamtbeschäftigung (60.671 Beschäftigte) ist der Leitmarkt Digitale Kommunikation auch im Jahr 2020 das kleinste Segment in der Metropole Ruhr. Allerdings ist die Beschäftigungsentwicklung dynamischer als auf der Landes- und Bundesebene (+2,3 %; +2,4 %). Der Großteil der Beschäftigten ist dem Kernbereich Datenverarbeitungs-dienstleistungen und Software (59,2 %) zuzuordnen. Regional weist insbesondere der Standort Dortmund eine hohe Spezialisierung im Landes- sowie Bundesvergleich auf.

Der Großteil der Beschäftigung im Leitmarkt wurde in den Bereichen der benachbarten Dienstleistungen (+866; +5,4 %) und der Datenverarbeitungsdienstleistungen und Software (+980; +2,8 %) aufgebaut. Der Kernbereich IT-Hardware hat als einziger Teilmarkt einen geringen Beschäftigungsrück-gang zu verzeichnen (-43; -0,8 %).

Der Leitmarkt

im Detail

60.671 (+3,1%)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftige

6.585 (+0,8%)

Unternehmen

8,74 Mrd. (+11,1%)

Umsatz

Der Leitmarkt digitale Kommunikation konnte im Vergleich zu den anderen Märkten das zweitstärkste Umsatzplus verzeichnen (+11,1 %). Die Unternehmenszahl blieb im Untersuchungszeitraum annährend gleich (+0,8%). Die positive Entwicklung ist vor allem auf den Kernbereich Datenverarbeitungsdienstleistungen und Software (+11,7 %) sowie auf die benachbarten Dienstleistungen (+8,6 %) zurückzuführen. Der Gesamtumsatz der Unternehmen, die sich auf die Datenverarbeitung, dem Hosting und den damit verbundene Tätigkeiten spezialisiert haben, hat sich im Vergleich zum Vorjahreswert mehr als verfünfzehnfacht.

Die Branche der Datenverarbeitung und des Datenhostings umfasst Tätigkeiten wie das Webhosting, das Anbieten von Streamingdiensten und die externe Bereitstellung von Anwendungen. Die wachsende Nachfrage nach Cloud-Lösungen und der technologische Fortschritt (bessere Internetverbindung, höheres Volumen im Breitbandverkehr) sowie die pandemiebedingte stärkere Inanspruchnahme der Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, wird die Branche auch in Zukunft positiv beeinflussen.

Für den Onlinehandel bewirkte die Pandemie einen Umsatzanstieg in Rekordhöhe, mit beson-deren Zuwächsen vor allem im Online-Lebensmittelhandel, bei Einrichtungsgegenständen und Baumaterialien. Diese Veränderungen im Einkaufsverhalten werden vermutlich in Teilen auch nach der Pandemie beibehalten werden. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass dem Onlinehandel, insbesondere im Bereich der Produkte des täglichen Bedarfs weiterhin Wachs-tum bevorsteht.


Aber auch andere Bereiche des digitalen Wandels schreiten voran, etwa der Einsatz von künst-lichen Intelligenzen und lernenden Systemen zur Prozessautomatisierung und -optimierung in Industrie und Logistik. Diese Technologien steigern nicht nur die Produktions- und Ablaufge-schwindigkeiten, sondern sie ermöglichen und erleichtern die Zusammenarbeit von globalen Teams und machen Prozessstrukturen wandelbarer. Hier bietet sich für zahlreiche Märkte wei-terhin ein enormes Gestaltungspotenzial mit großen Auswirkungen auf unsere Arbeits- und Lebensrealitäten.

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