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Daten & Fakten

Leitmarkt Digitale Kommunikation

Die Digitalisierung ist ein Trendthema, welches sich durch alle Branchen zieht. Damit diese Transformation auch gelingt sollte die öffentliche Hand als gutes Beispiel voran gehen, um nicht zuletzt die behördlichen Prozesse für Unternehmen und Bürger in der Region angenehmer bzw. effizienter zu gestalten. Mit der Verabschiedung des B-Government-Gesetz durch das Land Nordrhein-Westfalens wurde ein wichtiger Schritt in diese Richtung schon getan. Bis zum Jahr 2025 sollen sämtliche Verwaltungsabläufe optimiert werden. Die Verwal-tungen stehen von daher vor einem immensen Transformationsprozess. Durch die Anstrengungen können allerdings Arbeitsschritte optimiert und effizienter werden. Zudem sollen viele Funktionen für Bürger und Unternehmen online abrufbar sein. So können Bürger künftig elektronisch ihre Identität nachweisen oder aber elektronisch bezahlen. Die Kommunikation innerhalb der Verwaltung kann ebenfalls durch die Digitalisierung verbessert werden. Aber auch die Kommunikation nach außen, beispielsweise mit Bürgern und Unternehmen, profitiert von den digitalen Strukturen. Vorreiter für das Projekt ist das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalens. Bis zum Jahr 2020 wurden die Verwaltungsabläufe hier digitalisiert. Der Prozess dient nun den weite-ren Verwaltungen als Vorbild. (Vgl. Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalens o.J. a & Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalens o.J. b). Dieser Transforma-tionsprozesse betrifft aber nicht nur die öffentliche Verwaltung auch Bürger und Unterneh-men sind gefragt, damit dieser digitale Umbruch gelingt. Daher könnte der Leitmarkt Digitale Kommunikation in Zukunft verstärkt in den Fokus der Allgemeinheit rücken.

Der Leitmarkt

im Detail

63.315 (+4,3 %)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftige

6.702 (+1,8 %)

Unternehmen

9,42 Mrd. (+7,8 %)

Umsatz

Mit einem Anteil von 3,5 % an der Gesamtbeschäftigung (63.315 Beschäftigte) ist der Leitmarkt Digitale Kommunikation im Jahr 2021 noch das kleinste Segment in der Metropole Ruhr, dies spiegelt, wie schon erwähnt, aber nicht die zukünftige Bedeutung der Branche wider. Die Beschäftigungsentwicklung in der Metropole Ruhr in diesem Leitmarkt liegt zwischen dem Bundes- und Landestrend (+4,4 %; +4,0 %). Der Großteil der Beschäftigten ist dem Kernbereich Datenverarbeitungsdienstleistungen und Software (60,1 %) zuzuordnen. Regional weisen insbesondere die Standorte Dortmund und Essen eine hohe Spezialisierung im Landes- so-wie Bundesvergleich auf. Auch der Großteil der Beschäftigung wurde im Leitmarkt im Be-reich der Datenverarbeitungsdienstleistungen und Software (+2.098; +5,8 %) aufgebaut. Prozentual hat sich die Beschäftigung im Kernbereich 2: TK-Dienstleistungen (+623; +25,5 %) im vergangenen Jahr stark verändert. Das Wachstum ist hier wesentlich dynamischer als auf Bundes- und Landesebene (+0,8 %; +0,1 %). Der Kernbereich IT-Hardware hat als einziger Teilmarkt einen Beschäftigungsrückgang zu verzeichnen (-214; -3,9 %).

Der Frauenanteil im Leitmarkt Digitale Kommunikation ist vergleichsweise gering, lediglich 28% der Beschäftigten sind weiblich. In den letzten Jahren hat sich dieser Anteil nicht verändert. Offenbar sprechen die Berufsbilder im Leitmarkt Frauen nur geringer an. Möglicherweise sind auch die Rahmenbedingungen für Teilzeit eingeschränkt, sodass weniger Frauen in diesem Leitmarkt tätig sind. Der Anteil der in Vollzeit Beschäftigten ist sehr hoch (85 %). Rund 77 % der Beschäftigten im Leitmarkt in der Metropole Ruhr verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung. Davon haben 39 % einen akademischen und 61 % einen anerkannten Berufsabschluss. Im Jahr 2013 hatten lediglich 31 % der Beschäftigten einen aka-demischen Berufsabschluss. Innerhalb von acht Jahren ist dieser Wert um 8 Prozentpunkte angestiegen. Dies ist der stärkste Anstieg von Akademikern im Vergleich zu den übrigen Leitmärkten und zeigen somit die enormen Wachstumspotenziale für Hochqualifizierte in diesem Bereich.

Der Leitmarkt digitale Kommunikation konnte im Vergleich zu den anderen Märkten das zweitstärkste Umsatzplus verzeichnen (+7,8 %). Die Unternehmenszahl ist im Untersuchungszeitraum angestiegen (+1,8%). In allen Kernbereichen wurde im Untersuchungszeit-raum der Umsatz gesteigert. Besonders stark ist die Entwicklung im Kernbereich 1: IT-Hardware (+18,3 %).

 

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