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Förderprogramm


Das Antragsverfahren bei der KfW Capital für die von der Bundesregierung beschlossene Corona Matching Fazilität (CMF) ist gestartet. Es handelt sich dabei um die Säule 1 der Hilfen des Bundes für Start-ups und junge Wachstumsunternehmen.

Ziel der CMF ist es, deutsche Start-ups möglichst schnell und effizient mit Liquidität zu versorgen, um deren Liquiditätsschwierigkeiten, die im Rahmen der Corona-Krise aufgetreten sind, zu überbrücken. Dabei werden Finanzierungsrunden von akkreditierten privaten VC-Fondsmanagern durch öffentliche Gelder gematcht. Antragsberechtigt sind entweder bestehende VC-Fonds oder neu geschaffene Zweckgesellschaften.

Ab sofort können Kommunen Anträge im Sonderprogramm “KommunalCorona” bei der NRW.BANK stellen. Um die Liquiditätsversorgung jeder einzelnen nordrhein-westfälischen Kommune in der aktuellen Krise zu gewährleisten, bietet die NRW.BANK den Kommunen eine aus zwei Teilen bestehende Unterstützung an: Zum einen verlängert die NRW.BANK ihre fälligen Liquiditätskredite an die Kommunen und zum anderen stellt sie ein Sonderkontingent für krisenbedingte Finanzierungsengpässe außerhalb des normalen Geschäfts zur Verfügung. Für diese Sonderkontingente erhält die NRW.BANK vom Land eine zusätzliche Haftungsfreistellung in dem Programm „KommunalCorona“ bis zur Höhe von 5 Milliarden Euro.

Mit dem Programm DWNRW-Regio.Events fördert das Land NRW Veranstaltungen, die digitale Start-ups mit etablierten Unternehmen, Investoren und der Wissenschaft vernetzen. Um auch in Zeiten von physischer Distanz Informations- und Vernetzungsangebote zu schaffen, gilt die Förderung jetzt auch für Digitalveranstaltungen. DWNRW-Regio.Events richtet sich an Veranstalter*innen, die ein Format in den Themenbereichen „Digitalisierung“ und „Zusammenarbeit von digitalen Start-ups mit etablierten Unternehmen“ planen. Förderungswürdig sind noch nicht begonnene, öffentliche Veranstaltungen zu den oben genannten Themen, deren Teilnehmer*innen sich aus Gründungsinteressierten, Start-ups, etablierten Unternehmen, Investoren, Wissenschaft und regionalen Akteuren zusammensetzen. Die Veranstaltungen müssen in NRW stattfinden und für mindestens 50 Personen ausgelegt sein. Je nach Teilnehmerzahl ist eine Förderung von 5.000 bis maximal 20.000 Euro möglich.

Das Wirtschaftsministerium hat das Gründerstipendium.NRW um drei Jahre verlängert. Ziel des Gründerstipendium.NRW ist es, finanzielle Unsicherheiten abzufedern, damit keine erfolgversprechende Gründungsidee verloren geht. Bis zu drei Gründer erhalten ein Jahr lang jeweils 1.000 Euro monatlich. Neue Anträge können nun bis 30. September 2023 gestellt werden. Zugleich wurden die Bedingungen, die Antragsteller erfüllen müssen, in einigen Punkten angepasst, um noch besser auf die Bedürfnisse der nordrhein-westfälischen Gründerszene einzugehen. Die neue Richtlinie mit den angepassten Förderbedingungen tritt zum 01. Oktober 2020 in Kraft.

Link: https://www.gruenderstipendium.nrw/lw_resource/datapool/systemfiles/agent/news/AFD009765DF226C3E0537E695E86215C/live/document/200904_Richtlinie_Verl%C3%A4ngerung_Gr%C3%BCnderstipendium_Neu.pdf

Umfang: Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

Für wen? Begünstigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial und einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die mit weniger als 100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20,0 Mio. € erwirtschaften.

Wer zahlt?

  • Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
  • Projektträger: EURONORM GmbH
  • E- Mail: go-digital@euronorm.de
  • Telefon: 030 97003-333

Kurzbeschreibung: Das go-digital-Programm wurde aufgrund der Corona-Krise um einen wichtigen Baustein erweitert: Unternehmen können ab sofort auch die Errichtung von Home Office-Arbeitsplätzen fördern lassen.

In Modul 3 „Digitalisierung von Geschäftsprozessen“ können ab sofort IT-Dienstleistungen, die die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen zum Ziel haben, beantragt und bewilligt werden. Hierzu zählen vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig.

Interessierte Unternehmen wenden sich an ein Beratungsunternehmen, das zur Durchführung des Programms autorisiert ist. Die Anschriften der autorisierten Beratungsunternehmen können im Internet abgerufen werden.

Förderdauer: bis zu 6 Monate / Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn ist im Zusammenhang mit Home Office/Telearbeitsplätzen möglich

Link:https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.html

Beteiligungshöhe: maximal 50.000 Euro; bis zu 150.000 Euro für Antragsteller aus den besonderen Zielgruppen des Fonds (max. 75.000 Euro pro Vorhaben)

Laufzeit: 10 Jahre, Rückzahlung: nach dem 7. Jahr in 3 gleich hohen Jahresraten
Konditionen: Festentgelt 8 % p.a. zzgl. Gewinnbeteiligung max. 1,5 % der Einlage (6,5 % p.a. Festentgelt bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen); variable Gewinnbeteiligung 1,5 % p. a. der Beteiligung; einmaliges Bearbeitungsentgelt von 3,5 %

Für wen? Kleine Unternehmen sowie Existenzgründer. Spezielle Zielgruppen sind Unternehmen, die ausbilden, die aus der Arbeitslosigkeit gegründet oder von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden Gewerblich orientierte Sozialunternehmen und umweltorientierte Unternehmen Freiberufler, die nicht dem Standesrecht unterliegen

Wer zahlt? In NRW erfolgt die Beantragung über Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW (KBG NRW)

Kurzbeschreibung: Mezzaninkapital ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Das Unternehmen erhält wirtschaftliches Eigenkapital. Der Kapitalgeber bekommt weder Stimmrechte, noch mischt er sich ins Tagesgeschäft ein. Die Mikromezzaninfinanzierung erfolgt als typisch stille Beteiligung und trägt zur Verstärkung der wirtschaftlichen Eigenkapitalbasis bei.

Link: https://www.kbg-nrw.de/de/produkte/mikromezzaninfonds

Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurde um das Stichwort „Corona-Hilfe“ ergänzt. Hier sind alle Förder- und Finanzierungsangebote zum Thema aufgelistet.

Das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle und Wirtschaft (BAFA) unterstützt mit dem Beratungsprogramm „Unternehmerisches Know-how“ Unternehmen in Schwierigkeiten. Das am 3. April 2020 gestartete Corona-Sondermodul ist aufgrund der großen Nachfrage ausgeschöpft. Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Diese Module werden unverändert fortgeführt und stehen Unternehmerinnen und Unternehmern weiter zur Verfügung.

https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Das Förderprogramm Mittelstand.innovativ! mit den Förderbausteinen „Innovations- und Digitalisierungsgutschein“ sowie „Innovations- und Digitalisierungsassistent(in)“ wurde thematisch und formal neu ausgerichtet.

Ergebnis dieser Neuausrichtung ist das Programm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) des NRW-Wirtschaftsministeriums, das am 2.6.2020 an den Start gegangen ist. Insgesamt stehen dafür 11,8 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (gemäß Definition der EU-Kommission) mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.

Mittelstand Innovativ & Digital gliedert sich dabei in zwei Teilprogramme mit unterschiedlichen
Ausrichtungen
:

1. Die drei Varianten der Gutscheinförderung MID-Digitalisierung, MID-Analyse und MID-Innovation ermöglichen es Unternehmen, projektbezogen externe Unterstützung für speziell auf den Betrieb zugeschnittene Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen hinzuzuziehen. Hier gelten temporär und krisenbedingt (bis zum 31.12.2020) erhöhte Förderquoten: 80 Prozent für Kleinst- und kleine Unternehmen, 60 Prozent für mittlere Unternehmen.

  • MID-Analyse: fördert externe wissenschaftliche und technologische Beratung bei der Entwicklung eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Produktionsverfahrens. Auftragnehmer sind hierbei ausschließlich Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die maximale Fördersumme wurde von bislang 10.000 Euro auf 15.000 Euro erhöht.
  • MID-Innovation: fördert externe, umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für innovative Produkte, Dienstleistungen oder Produktionsverfahren mit bis zu 40.000 Euro, die ausschließlich durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen erbracht werden können. Die maximale Fördersumme wird von bislang 15.000 Euro auf 40.000 Euro angehoben.
  • MID-Digitalisierung: fördert eine begleitende Beratung zur Umsetzung von digitalen Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren. Künftig wird hier eine stärkere Fokussierung auf die Zukunftsthemen der Digitalisierung stattfinden, die nicht durch das Bundesprogramm go-digital abgedeckt sind, IT-Berater sind hier weiter zugelassen.


2. Mit dem zweiten Baustein, dem MID-Assistenten, können Unternehmen einen Hochschulabsolventen einstellen und so den Wissenstransfer der Hochschulen in den Betrieb erleichtern.

  • MID-Assistent: ermöglicht kleinen Unternehmen durch einen Zuschuss über zwei Jahre, einen Hochschulabsolventen/ eine Hochschulabsolventin zur Bearbeitung von Innovations- und Digitalisierungsvorhaben einzustellen. Ab sofort ist es möglich, die alle zwei Monate ausgezahlte Fördersumme vorab zu erhalten (vorher: rückwirkend).

Link: www.mittelstand-innovativ-digital.nrw

Seit dem 29. Mai 2020 sind wieder Anträge im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) möglich. ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm. Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten, erhalten Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Die Förderquote beträgt je nach Größe des Unternehmen 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

  • Durchführbarkeitsstudien: Gefördert werden Durchführbarkeitsstudien zur Vorbereitung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Form eines geplanten ZIM-FuE-Projekts. Zielstellung ist dabei die Realisierbarkeit und Erfolgsaussichten innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen zu ermitteln. Die Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den tatsächlich anfallenden zuwendungsfähigen Kosten (max. 200.000 Euro).
  • FuE-Einzelprojekte: Gefördert werden einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. In Einzelprojekten sind 550.000 Euro förderfähig.
  • FuE-Kooperationsprojekte: Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. In Kooperationsprojekten sind 450.000 Euro je Unternehmen und 220.000 Euro je Forschungseinrichtung förderfähig.

Nähere Informationen unter: www.zim.de/ZIM/Navigation/DE/Home/home.html

Am 15.7.2020 ist die neue Programmvariante „NRW.BANK.Infrastruktur Corona“ gestartet. Die NRW.BANK vergibt ein zinsgünstiges Darlehen bis maximal 150 Millionen Euro zur Finanzierung von Betriebsmitteln. Antragsberechtigt sind Unternehmen der öffentlichen und/oder sozialen Infrastruktur. Gefördert werden unabhängig von der Rechtsform gemeinnützige Institutionen, Unternehmen mit mindestens 50 Prozent öffentlichem Gesellschafterhintergrund, zum Beispiel Flughäfen und Verkehrsgesellschaften, sowie gewerbliche Unternehmen, Angehörige freier Berufe und private Investoren, zum Beispiel ambulante Pflegedienste und Betreiber von Kitas. Die Hausbanken erhalten eine Haftungsfreistellung von 80 Prozent. Das Förderdarlehen ist bis Ende 2020 befristet.

www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWBANKInfrastruktur-Corona/16032/nrwbankproduktdetail.html

Nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Weiterbildungseinrichtungen, die nicht – wie die Volkshochschulen – kommunal getragen sind, können zusätzliche Mittel beantragen. Damit sollen für die Zeit von März bis Ende Juni 2020 die Lücke zwischen den notwendigen Fixkosten und den erzielten Einnahmen der Einrichtung gemindert und dadurch entstandene existenzielle Härten aufgefangen werden. In NRW gibt es rund 170 nicht-kommunale nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Weiterbildungseinrichtungen. Das Land stellt dafür insgesamt 35 Millionen Euro bereit. Die Förderung kann ab 22.7.2020 bei den zuständigen Dezernaten 48 der Bezirksregierungen beantragt werden.

https://www.mkw.nrw/presse/Corona-Konjunkturpaket_Weiterbildung

Ab sofort können freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten Anträge für Stipendien über die Website des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft stellen. Mit dem umfangreichen Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ in Höhe von 105 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung Künstlerinnen und Künstler dabei, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fortzusetzen. Die Stipendien sollen helfen, begonnene Vorhaben zum Abschluss zu bringen, neue zu konzipieren oder auch neue Vermittlungsformate zu entwickeln und auszuprobieren. Ausgeschrieben werden 15.000 Stipendien, die mit je 7.000 Euro dotiert sind. Voraussetzung für die Antragstellung ist eine aussagefähige künstlerische Biografie oder die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bzw. in einem einschlägigen Künstlerverband, die Angabe von zwei Referenzen sowie eine Kurzbeschreibung des geplanten Projektes. Die Antragsfrist wurde bis zum 16. Oktober 2020 verlängert.

Link: https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm

Die erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ mit einem Fördervolumen von bis zu 410 Millionen Euro ist am 1. August 2020 in Kraft getreten. Gefördert werdenBetriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. 

Unter anderem sind folgende Regelungen vorgesehen:

  • 2.000 Euro je abgeschlossenem Ausbildungsvertrag für Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau halten.
  • 3.000 Euro  für jeden gegenüber dem früheren Niveau zusätzlich abgeschlossenem Ausbildungsvertrag.
  • Ausbildungsbetriebe, die ihre Aktivitäten auch in der Krise fortsetzen und für Auszubildende sowie deren Ausbilder keine Kurzarbeit anmelden, werden besonders unterstützt. Geplant ist eine Förderung von 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung. Sie greift für jeden Monat, in dem der Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent hat. Diese Unterstützung ist befristet bis zum 31. Dezember 2020.

Weitere Informationen und Antragstellung: https://www.arbeitsagentur.de/

Das Förderprogramm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU “ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bezuschusst kleine und mittlere Unternehmen einschließlich des Handwerks sowie der freien Berufe mit 3 - 499 Mitarbeitenden. Unternehmen können im Rahmen zweier Module Zuschüsse von bis zu 70 Prozent für Investitionen beantragen:

1.    Modul: Die Investition in digitale Technologien, also die Anschaffung von neuer Hard- und Software. Diese Investitionen sollten die interne und externe Vernetzung des Unternehmens fördern.
2.    Modul: Die Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden zielt darauf ab, das für eine nachhaltige Digitalisierung des Unternehmens notwendige Know-how direkt im Unternehmen aufzubauen.

Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem die Vorlage eines Digitalisierungsplans. Die maximale Fördersumme für Einzelunternehmen liegt bei 50.000 Euro. Für Investitionen von Unternehmen in Wertschöpfungsketten und -netzwerken erhöht sich diese auf 100.000 Euro pro Antragsteller. Die Untergrenze für die beantragte Fördersumme beträgt 17.000 Euro im Modul 1 sowie bei gemeinsamer Inanspruchnahme der Module 1 und 2. Für das Modul 2 beträgt die Untergrenze 3.000 Euro.

Das Antragstellungstool ist seit dem 7. September 2020 freigeschaltet: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html 

Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

Die NRW.BANK weitet als ersten Baustein einer geplanten Digitalisierungsoffensive den Antragstellerkreis für ihr Programm „NRW.BANK.Digitalisierung und Innovation“ aus. Ab sofort steht das Förderprogramm mit einem Zinssatz ab 0 Prozent Gründern und jungen Unternehmen unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Gründung sowie auch größeren Mittelständlern mit mehr als 500 Millionen Euro Umsatz pro Jahr zur Verfügung. Speziell für Digitalisierungsvorhaben bietet die NRW.BANK den Hausbanken eine 80-prozentige Haftungsfreistellung an. Die Programmerweiterungen sind bis zum 31.12.2020 befristet.

Link: www.nrwbank.de/dui

Das Programm „NRW.BANK.Gemeinnützige Organisationen“ bietet zinsgünstige Förderdarlehen mit einem maximalen Zinssatz von 1,5 Prozent pro Jahr und richtet sich an Stiftungen, Vereine und Verbände sowie sonstige gemeinnützige Organisationen unabhängig von Rechtsform, Größe oder Träger. So können hier beispielsweise neben stationären Altenpflegeeinrichtungen auch Organisationen im Gesundheitswesen oder Frauenhäuser gefördert werden. Die Hausbanken erhalten eine Haftungsfreistellung von 100 Prozent. 80 Prozent davon leistet die KfW durch eine Bundesgarantie, die restlichen 20 Prozent die NRW.BANK. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 800.000 Euro, die Laufzeiten liegen bei bis zu zehn Jahren. Das Programm ist zunächst bis zum 31.12.2020 befristet.

Link: www.nrwbank.de/gemeinnuetzige

Mit bis zu 25 Millionen Euro unterstützt die Bundesregierung ab sofort Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren bei notwendigen Investitionen, damit sie ihren Betrieb während der Corona-Krise wieder aufnehmen können. Gefördert werden unter anderem Schutzmaßnahmen im Kassen- und Sanitärbereich oder der Einbau von Lüftungsanlagen. Pro Einrichtung kann mit bis zu 100.000 Euro geholfen werden. Die Förderlinie ist Teil des großen Konjunkturprogramms NEUSTART KULTUR. Abgewickelt wird das Förderprogramm durch den Bundesverband Soziokultur e.V. Die Fördergrundsätze und Antragsformulare stehen ab sofort auf der Webseite des Verbands https://neustartkultur.de/nk zur Verfügung.

Mit dem Förderprogramm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN werden kleinere, auch ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen und Projektträger bei der Entwicklung digitaler Angebote unterstützt. Insgesamt elf Millionen Euro stehen für das Programm zur Verfügung, davon 10 Millionen Euro aus dem Zukunftspaket NEUSTART KULTUR. Ziel ist es, den Aufbau digitaler Infrastrukturen in Kunst und Kultur zu beschleunigen, um die Vielfalt und Sichtbarkeit kultureller Angebote gerade auch in und nach der Krise zu erhöhen.


Gefördert werden Maßnahmen mit einem Fördervolumen von mindestens 5.000 € und maximal 50.000 € pro Maßnahme. Anzustreben ist ein Eigenanteil in Höhe von mindestens 10 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Gefördert wird in vier verschiedenen Modulen.

Die Antragsunterlagen sind ab 15.9.2020 auf der Webseite des Förderprogramms verfügbar:
https://www.kulturgemeinschaften.de/

Mit dem Programm „INNO-KOM“ fördert das BMWi vorwettbewerbliche Forschung und investive Vorhaben von Industrieforschungseinrichtungen in strukturschwachen Regionen Deutschlands. Dieses wird nun ausgebaut: Ab dem 15.9.2020 können Industrieforschungseinrichtungen in strukturschwachen Regionen mit corona-bedingten Umsatzeinbußen für bestimmte Förderprojekte mehr Fördermittel aus dem Programm beantragen. Mit der neuen INNO-KOM-Richtlinie kann sich der Anteil der Selbstfinanzierung im Einzelfall deutlich verringern. Bisher lag die Selbstfinanzierung der Projektkosten durch die Forschungsinstitute bei bis zu 30 Prozent. Um von den verbesserten Konditionen zu profitieren, müssen Forschungsinstitute nachweisen, dass und inwieweit sie aufgrund der COVID-19-Pandemie außer Stande sind, den Eigenanteil im bisherigen Umfang zu leisten. Eine Erhöhung der Förderquoten in den Jahren 2020 und 2021 können die Institute rückwirkend ab dem 13. März 2020 beantragen. Das gilt für Vorhaben, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Richtlinie noch mindestens drei Monate laufen sowie für Vorhaben, die bis zum 30. Juni 2021 beantragt werden.

Link: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/B/bekanntmachung-ueber-die-dritte-aenderung-der-richtlinie-zur-fue-foerderung.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Mit dem neuen Programm NRW.MicroCrowd unterstützt die NRW.BANK Projekte von Existenzgründern und jungen Unternehmen, die sich zu mindestens 20 Prozent durch Crowdfunding finanzieren. Gefördert werden maximal 80 Prozent der Vorhabenkosten bis zu einem Höchstbetrag von 50.000 Euro. Dafür kooperiert die Förderbank für Nordrhein-Westfalen mit der digitalen Plattform Startnext.

Link: https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWMicroCrowd/16043/nrwbankproduktdetail.html

Mit der vom Bundesverband Soziokultur e.V. durchgeführten, im Programmteil „Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur“ verorteten Einzelmaßnahme „Programm“ sollen die antragsberechtigten Kultureinrichtungen dabei unterstützt werden, in Zeiten der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Regelungen und Auflagen ihre Programmarbeit wieder aufnehmen zu können. Zur Programmarbeit zählen sowohl einzelne Veranstaltungen als auch kontinuierliche Angebote wie z.B. Kurse, Workshops und offene Treffs. Diese sämtlichen kulturellen Angebote erfordern gründlich ausgearbeitete Konzepte, die modellhaft entwickelt und erprobt werden müssen. Mit den für diese Maßnahme einmalig zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 15 Millionen Euro sollen Grundkosten, aktivitätsbezogene Kosten und Personalkosten gefördert werden, die für die Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Programmarbeit unter Pandemiebedingungen anfallen. https://neustartkultur.de/p/ausschreibung/

Das Sofortprogramm Umweltwirtschaft wurde vom Umweltministerium im Rahmen des Landeskonjunkturprogramms erarbeitet und adressiert zwei Programmteile. Der Programmteil „Forschung, Entwicklung und Innovation“ ermöglicht es Unternehmen, sich trotz der derzeit teils widrigen Marktsituation innovativ zu positionieren und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Vom zweiten Programmteil „Maßnahmen im Bereich Grüne Gründungen“ profitieren ausschließlich neugegründete Unternehmen der Umweltwirtschaft, die bei der Entwicklung von Prototypen gefördert und bei der Erschließung der Märkte unterstützt werden.

Die Förderung erfolgt auf Basis von Zuschüssen und kann bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben abdecken. Es kommen vereinfachte Förderbedingungen zur Anwendung. Projektanträge können ab sofort beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Die Antragsfrist für Programmteil 1 endet am 26. November 2020, für Programmteil 2 am 31. Dezember 2020.

Link: https://www.ptj.de/projektfoerderung/sonderprogramm_umweltwirtschaft

Sonstiges


Für wen? Die Initiative Wir im Revier möchte vor allem denjenigen helfen, die in dem für die Kultur des Ruhrgebiets so wichtigen Geflecht aus Kleingewerbe, Gastronomie und Kultur arbeiten und jetzt ohne Existenzgrundlage dastehen. Das Kriterium für die Unterstützung ist dabei eine durch Covid19 entstandene individuelle Not, die durch die staatlichen Förderprogramme nicht behoben wird.

Für Menschen in Not stellt die Initiative Wir im Revier eine Soforthilfe bereit – „unbürokratisch, schnell, solidarisch“ können bis zu 1.000 Euro ausgezahlt werden.

Wie funktioniert es? Die Menschen der Metropole Ruhr wurden von den Zeitungen der Region aufgerufen: Schaut genau hin und sagt uns, wer in Eurer Umgebung/Nachbarschaft durch Corona in Not geraten ist und dringend Hilfe braucht! Sie schlagen über die Internetseite wir-im-revier.de Betroffene vor und erzählen in wenigen Sätzen deren Geschichte. Die Auswahl erfolgt auf Basis der sozialgesetzlichen Vorschriften durch die Caritas und die Diakonie. Die mit der Auswahl betrauten Sozialverbände bedienen sich zudem der fachlichen Begleitung zur Vorauswahl durch Expertinnen und Experten der beteiligten Institutionen. Entscheidung über Bedürftigkeit bzw. Zuwendung erfolgt alleinig über Caritas und Diakonie.

Durch dieses Vorgehen ist gewährleistet, dass Menschen erreicht werden, die von staatlichen oder gemeinnützigen Institutionen nicht erfasst werden oder sich aus Scham oder fehlendem Wissen nicht selbst melden.

Wer steht hinter der Initiative? Wir im Revier wurde gemeinsam von der Funke Mediengruppe und der Business Metropole Ruhr GmbH initiiert. Starke Partner konnten für das Projekt gewonnen werden: Caritas und Diakonie, die RAG-Stiftung, die Brost-Stiftung, die Stiftung Mercator GmbH und den Regionalverband Ruhr.

wir-im-revier.de

Der Kinderbonus zur Unterstützung von Familien in der Corona-Krise wird ab 7.9.2020 ausgezahlt. Pro Kind gibt es insgesamt 300 Euro - im September werden zunächst 200 und dann im Oktober noch einmal 100 Euro von den Familienkassen überwiesen. Das Geld muss nicht beantragt werden, sondern wird automatisch gezahlt. Voraussetzung dafür ist, dass im Jahr 2020 mindestens einen Monat Kindergeld bezogen wurde.

Link: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderbonus