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Förderprogramm


Das Antragsverfahren bei der KfW Capital für die von der Bundesregierung beschlossene Corona Matching Fazilität (CMF) ist gestartet. Es handelt sich dabei um die Säule 1 der Hilfen des Bundes für Start-ups und junge Wachstumsunternehmen.

Ziel der CMF ist es, deutsche Start-ups möglichst schnell und effizient mit Liquidität zu versorgen, um deren Liquiditätsschwierigkeiten, die im Rahmen der Corona-Krise aufgetreten sind, zu überbrücken. Dabei werden Finanzierungsrunden von akkreditierten privaten VC-Fondsmanagern durch öffentliche Gelder gematcht. Antragsberechtigt sind entweder bestehende VC-Fonds oder neu geschaffene Zweckgesellschaften.

Ab sofort können Kommunen Anträge im Sonderprogramm “KommunalCorona” bei der NRW.BANK stellen. Um die Liquiditätsversorgung jeder einzelnen nordrhein-westfälischen Kommune in der aktuellen Krise zu gewährleisten, bietet die NRW.BANK den Kommunen eine aus zwei Teilen bestehende Unterstützung an: Zum einen verlängert die NRW.BANK ihre fälligen Liquiditätskredite an die Kommunen und zum anderen stellt sie ein Sonderkontingent für krisenbedingte Finanzierungsengpässe außerhalb des normalen Geschäfts zur Verfügung. Für diese Sonderkontingente erhält die NRW.BANK vom Land eine zusätzliche Haftungsfreistellung in dem Programm „KommunalCorona“ bis zur Höhe von 5 Milliarden Euro.

Mit dem Programm DWNRW-Regio.Events fördert das Land NRW Veranstaltungen, die digitale Start-ups mit etablierten Unternehmen, Investoren und der Wissenschaft vernetzen. Um auch in Zeiten von physischer Distanz Informations- und Vernetzungsangebote zu schaffen, gilt die Förderung jetzt auch für Digitalveranstaltungen. DWNRW-Regio.Events richtet sich an Veranstalter*innen, die ein Format in den Themenbereichen „Digitalisierung“ und „Zusammenarbeit von digitalen Start-ups mit etablierten Unternehmen“ planen. Förderungswürdig sind noch nicht begonnene, öffentliche Veranstaltungen zu den oben genannten Themen, deren Teilnehmer*innen sich aus Gründungsinteressierten, Start-ups, etablierten Unternehmen, Investoren, Wissenschaft und regionalen Akteuren zusammensetzen. Die Veranstaltungen müssen in NRW stattfinden und für mindestens 50 Personen ausgelegt sein. Je nach Teilnehmerzahl ist eine Förderung von 5.000 bis maximal 20.000 Euro möglich.

Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken - Sonderprogramm 2020“ will die Landesregierung Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten. Der Projektaufruf richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal zehn Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu zehn Millionen Euro kommen. Gefördert werden über einen Zeitraum von maximal sechs Monaten kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent. Das Projekt muss zudem unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen. Betreut wird das Sonderprogramm im Auftrag des MWIDE durch den Projektträger Jülich (PtJ), Projektideen können ab sofort bis zum 30.08.2020 eingereicht werden. Auf der Webseite des PtJ finden Sie weitere Informationen zum Aufruf, Bewerbungsunterlagen und die Fördergrundlagen.

Das Gründerstipendium NRW eröffnet jungen Gründern die Chance, ihre innovative Geschäftsidee auf den Weg zu bringen und in die Gründerszene einzusteigen. Das Wirtschaftsministerium NRW unterstützt jeden Gründer, der vor oder am Anfang der Existenzgründung steht mit einem monatlichen Stipendium in Höhe von 1.000 Euro für maximal ein Jahr. Alle Stipendien, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, können nun unbürokratisch um drei Monate verlängert werden. Dafür wird der Projektträger Jülich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten kontaktieren.

Link:www.gruenderstipendium.nrw/aktuelles

Der Förderwettbewerb Startup-Transfer.NRW unterstützt Gründungswillige aus NRW-Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen dabei, Forschungsergebnisse mit großem Marktpotenzial und ein überzeugendes Geschäftskonzept weiterzuentwickeln und in die Gründung eines eigenen Unternehmens umzusetzen. Durch das Programm werden Vorhaben gefördert, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen beruhen.

Der Förderzeitraum für Projekte, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, wird nun um drei Monate verlängert. Für die Antragsrunde zum 30. April 2020 können die Unterlagen auch nachgereicht werden, damit trotz Schließung vieler Hochschulen und Universitäten der Projektstart nicht verzögert wird.

Link:www.ptj.de/projektfoerderung/wettbewerbe-nrw/start-up-transfer

Umfang: Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

Für wen? Begünstigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial und einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die mit weniger als 100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20,0 Mio. € erwirtschaften.

Wer zahlt?

  • Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
  • Projektträger: EURONORM GmbH
  • E- Mail: go-digital@euronorm.de
  • Telefon: 030 97003-333

Kurzbeschreibung: Das go-digital-Programm wurde aufgrund der Corona-Krise um einen wichtigen Baustein erweitert: Unternehmen können ab sofort auch die Errichtung von Home Office-Arbeitsplätzen fördern lassen.

In Modul 3 „Digitalisierung von Geschäftsprozessen“ können ab sofort IT-Dienstleistungen, die die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen zum Ziel haben, beantragt und bewilligt werden. Hierzu zählen vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig.

Interessierte Unternehmen wenden sich an ein Beratungsunternehmen, das zur Durchführung des Programms autorisiert ist. Die Anschriften der autorisierten Beratungsunternehmen können im Internet abgerufen werden.

Förderdauer: bis zu 6 Monate / Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn ist im Zusammenhang mit Home Office/Telearbeitsplätzen möglich

Link:https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.html

Beteiligungshöhe: maximal 50.000 Euro; bis zu 150.000 Euro für Antragsteller aus den besonderen Zielgruppen des Fonds (max. 75.000 Euro pro Vorhaben)

Laufzeit: 10 Jahre, Rückzahlung: nach dem 7. Jahr in 3 gleich hohen Jahresraten
Konditionen: Festentgelt 8 % p.a. zzgl. Gewinnbeteiligung max. 1,5 % der Einlage (6,5 % p.a. Festentgelt bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen); variable Gewinnbeteiligung 1,5 % p. a. der Beteiligung; einmaliges Bearbeitungsentgelt von 3,5 %

Für wen? Kleine Unternehmen sowie Existenzgründer. Spezielle Zielgruppen sind Unternehmen, die ausbilden, die aus der Arbeitslosigkeit gegründet oder von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden Gewerblich orientierte Sozialunternehmen und umweltorientierte Unternehmen Freiberufler, die nicht dem Standesrecht unterliegen

Wer zahlt? In NRW erfolgt die Beantragung über Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW (KBG NRW)

Kurzbeschreibung: Mezzaninkapital ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Das Unternehmen erhält wirtschaftliches Eigenkapital. Der Kapitalgeber bekommt weder Stimmrechte, noch mischt er sich ins Tagesgeschäft ein. Die Mikromezzaninfinanzierung erfolgt als typisch stille Beteiligung und trägt zur Verstärkung der wirtschaftlichen Eigenkapitalbasis bei.

Link: https://www.kbg-nrw.de/de/produkte/mikromezzaninfonds

Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurde um das Stichwort „Corona-Hilfe“ ergänzt. Hier sind alle Förder- und Finanzierungsangebote zum Thema aufgelistet.

Gründerteams, die aktuell EXIST-Gründerstipendium oder EXIST-Forschungstransfer (Phase I) erhalten und sich am Ende ihrer Förderung befinden, soll in durch die Corona-Pandemie verursachten Notlagen unbürokratisch geholfen werden. Demnach kann mit einem formlosen Antrag der Hochschule die Laufzeit ausgabenneutral um drei Monate verlängert werden. In Einzelfällen können auch die Stipendien um drei Monate verlängert und damit das Projekt insgesamt aufgestockt werden.

Aktuell kommen für einen solchen Antrag alle Projekte in Frage, die zum 31.3. und 30.4.2020 enden würden. Der Antrag ist digital zu stellen über das zentrale Postfach info@exist.de einzureichen.

Gegründete Start-ups, die mit der Phase II von EXIST-Forschungstransfer gefördert werden und in einer existenziellen Notlage sind, werden gebeten sich beim Projektträger Jülich zu melden, um hier individuelle Schritte zu besprechen.

Link: https://www.exist.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Unterstuetzung-EXIST-Start-ups.html

Das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle und Wirtschaft (BAFA) unterstützt mit dem Beratungsprogramm „Unternehmerisches Know-how“ Unternehmen in Schwierigkeiten. Das am 3. April 2020 gestartete Corona-Sondermodul ist aufgrund der großen Nachfrage ausgeschöpft. Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Diese Module werden unverändert fortgeführt und stehen Unternehmerinnen und Unternehmern weiter zur Verfügung.

https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Das Förderprogramm Mittelstand.innovativ! mit den Förderbausteinen „Innovations- und Digitalisierungsgutschein“ sowie „Innovations- und Digitalisierungsassistent(in)“ wurde thematisch und formal neu ausgerichtet.

Ergebnis dieser Neuausrichtung ist das Programm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) des NRW-Wirtschaftsministeriums, das am 2.6.2020 an den Start gegangen ist. Insgesamt stehen dafür 11,8 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (gemäß Definition der EU-Kommission) mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.

Mittelstand Innovativ & Digital gliedert sich dabei in zwei Teilprogramme mit unterschiedlichen
Ausrichtungen
:

1. Die drei Varianten der Gutscheinförderung MID-Digitalisierung, MID-Analyse und MID-Innovation ermöglichen es Unternehmen, projektbezogen externe Unterstützung für speziell auf den Betrieb zugeschnittene Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen hinzuzuziehen. Hier gelten temporär und krisenbedingt (bis zum 31.12.2020) erhöhte Förderquoten: 80 Prozent für Kleinst- und kleine Unternehmen, 60 Prozent für mittlere Unternehmen.

  • MID-Analyse: fördert externe wissenschaftliche und technologische Beratung bei der Entwicklung eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Produktionsverfahrens. Auftragnehmer sind hierbei ausschließlich Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die maximale Fördersumme wurde von bislang 10.000 Euro auf 15.000 Euro erhöht.
  • MID-Innovation: fördert externe, umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für innovative Produkte, Dienstleistungen oder Produktionsverfahren mit bis zu 40.000 Euro, die ausschließlich durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen erbracht werden können. Die maximale Fördersumme wird von bislang 15.000 Euro auf 40.000 Euro angehoben.
  • MID-Digitalisierung: fördert eine begleitende Beratung zur Umsetzung von digitalen Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren. Künftig wird hier eine stärkere Fokussierung auf die Zukunftsthemen der Digitalisierung stattfinden, die nicht durch das Bundesprogramm go-digital abgedeckt sind, IT-Berater sind hier weiter zugelassen.


2. Mit dem zweiten Baustein, dem MID-Assistenten, können Unternehmen einen Hochschulabsolventen einstellen und so den Wissenstransfer der Hochschulen in den Betrieb erleichtern.

  • MID-Assistent: ermöglicht kleinen Unternehmen durch einen Zuschuss über zwei Jahre, einen Hochschulabsolventen/ eine Hochschulabsolventin zur Bearbeitung von Innovations- und Digitalisierungsvorhaben einzustellen. Ab sofort ist es möglich, die alle zwei Monate ausgezahlte Fördersumme vorab zu erhalten (vorher: rückwirkend).

Link: www.mittelstand-innovativ-digital.nrw

Seit dem 29. Mai 2020 sind wieder Anträge im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) möglich. ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm. Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten, erhalten Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Die Förderquote beträgt je nach Größe des Unternehmen 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

  • Durchführbarkeitsstudien: Gefördert werden Durchführbarkeitsstudien zur Vorbereitung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Form eines geplanten ZIM-FuE-Projekts. Zielstellung ist dabei die Realisierbarkeit und Erfolgsaussichten innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen zu ermitteln. Die Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den tatsächlich anfallenden zuwendungsfähigen Kosten (max. 200.000 Euro).
  • FuE-Einzelprojekte: Gefördert werden einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. In Einzelprojekten sind 550.000 Euro förderfähig.
  • FuE-Kooperationsprojekte: Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. In Kooperationsprojekten sind 450.000 Euro je Unternehmen und 220.000 Euro je Forschungseinrichtung förderfähig.

Nähere Informationen unter: www.zim.de/ZIM/Navigation/DE/Home/home.html

Am 15.7.2020 ist die neue Programmvariante „NRW.BANK.Infrastruktur Corona“ gestartet. Die NRW.BANK vergibt ein zinsgünstiges Darlehen bis maximal 150 Millionen Euro zur Finanzierung von Betriebsmitteln. Antragsberechtigt sind Unternehmen der öffentlichen und/oder sozialen Infrastruktur. Gefördert werden unabhängig von der Rechtsform gemeinnützige Institutionen, Unternehmen mit mindestens 50 Prozent öffentlichem Gesellschafterhintergrund, zum Beispiel Flughäfen und Verkehrsgesellschaften, sowie gewerbliche Unternehmen, Angehörige freier Berufe und private Investoren, zum Beispiel ambulante Pflegedienste und Betreiber von Kitas. Die Hausbanken erhalten eine Haftungsfreistellung von 80 Prozent. Das Förderdarlehen ist bis Ende 2020 befristet.

www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWBANKInfrastruktur-Corona/16032/nrwbankproduktdetail.html

Mit 50 Millionen Euro will das Land NRW gemeinnützige Vereine und Verbände durch die Corona-Pandemie bringen. Anträge auf Förderung aus dem Sonderprogramm "Heimat 2020" können ab dem 15.7.2020 auf der Webseite des Ministeriums oder über die jeweils zuständige Bezirksregierung gestellt werden. Gemeinnützige Vereine (nach §§ 52 bis 54 Abgabenordnung) können dabei einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen. Voraussetzung für die Gewährung der Sonderhilfe ist die Vermeidung eines durch die Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpasses, der zu einer Existenzgefährdung in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Die Anträge werden bei den Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen bearbeitet.

www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat-2020

 

Nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Weiterbildungseinrichtungen, die nicht – wie die Volkshochschulen – kommunal getragen sind, können zusätzliche Mittel beantragen. Damit sollen für die Zeit von März bis Ende Juni 2020 die Lücke zwischen den notwendigen Fixkosten und den erzielten Einnahmen der Einrichtung gemindert und dadurch entstandene existenzielle Härten aufgefangen werden. In NRW gibt es rund 170 nicht-kommunale nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Weiterbildungseinrichtungen. Das Land stellt dafür insgesamt 35 Millionen Euro bereit. Die Förderung kann ab 22.7.2020 bei den zuständigen Dezernaten 48 der Bezirksregierungen beantragt werden.

https://www.mkw.nrw/presse/Corona-Konjunkturpaket_Weiterbildung

Sonstiges


Für wen? Die Initiative Wir im Revier möchte vor allem denjenigen helfen, die in dem für die Kultur des Ruhrgebiets so wichtigen Geflecht aus Kleingewerbe, Gastronomie und Kultur arbeiten und jetzt ohne Existenzgrundlage dastehen. Das Kriterium für die Unterstützung ist dabei eine durch Covid19 entstandene individuelle Not, die durch die staatlichen Förderprogramme nicht behoben wird.

Für Menschen in Not stellt die Initiative Wir im Revier eine Soforthilfe bereit – „unbürokratisch, schnell, solidarisch“ können bis zu 1.000 Euro ausgezahlt werden.

Wie funktioniert es? Die Menschen der Metropole Ruhr wurden von den Zeitungen der Region aufgerufen: Schaut genau hin und sagt uns, wer in Eurer Umgebung/Nachbarschaft durch Corona in Not geraten ist und dringend Hilfe braucht! Sie schlagen über die Internetseite wir-im-revier.de Betroffene vor und erzählen in wenigen Sätzen deren Geschichte. Die Auswahl erfolgt auf Basis der sozialgesetzlichen Vorschriften durch die Caritas und die Diakonie. Die mit der Auswahl betrauten Sozialverbände bedienen sich zudem der fachlichen Begleitung zur Vorauswahl durch Expertinnen und Experten der beteiligten Institutionen. Entscheidung über Bedürftigkeit bzw. Zuwendung erfolgt alleinig über Caritas und Diakonie.

Durch dieses Vorgehen ist gewährleistet, dass Menschen erreicht werden, die von staatlichen oder gemeinnützigen Institutionen nicht erfasst werden oder sich aus Scham oder fehlendem Wissen nicht selbst melden.

Wer steht hinter der Initiative? Wir im Revier wurde gemeinsam von der Funke Mediengruppe und der Business Metropole Ruhr GmbH initiiert. Starke Partner konnten für das Projekt gewonnen werden: Caritas und Diakonie, die RAG-Stiftung, die Brost-Stiftung, die Stiftung Mercator GmbH und den Regionalverband Ruhr.

wir-im-revier.de

Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium deshalb einen Notfall-KiZ gestartet. Für den Notfall-KiZ wird der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Familien, die ab dem 1. April einen Antrag auf den KiZ stellen, müssen nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das des letzten Monats vor der Antragstellung. Es kann sich also lohnen, nach dem 1. April einen Antrag auf Notfall-KiZ zu stellen, wenn es bereits im März zu nicht unerheblichen Verdienstausfällen gekommen ist. Die Regelung befristet bis zum 30. September 2020.

Link:www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/kinderzuschlag/kinderzuschlag-und-leistungen-fuer-bildung-und-teilhabe