×
×

Einzelhandels­markt

Spitzenmiete wird in Dortmund erreicht

195 €/qm NF

Spitzenmiete 2021 (Schätzung/höhere Mieten möglich*)

18,7 Mio. Euro

Nachfragevolumen 2021

104,5

Zentralitätskennziffer

Marktpotenzial

Der innerstädtische Einzelhandel in den Ruhrstädten leidet grundsätzlich, ähnlich wie alle deutschen Städte, auch im Jahr 2021 an sinkenden marktüblichen Mieten in den 1a-Lagen und an steigenden Renditen und damit sinkenden Verkaufspreisen.

Zusätzlich sind zwei Merkmale im Ruhrgebiet untypisch:

  1. die hohe Anzahl an Einkaufsinnenstädten (multioptionales Angebot für den Kunden) und
  2. die hohe Qualität der Shoppingcenter,

insbesondere Centro und Ruhrpark sowie künftig wieder Rhein-Ruhr Zentrum, Thier-Galerie, Limbecker Platz, Forum Duisburg etc. Im Vergleich zu den A-Städten, die volatiler reagieren, könnte man in dieser Situation fast von einem Vorteil sprechen, wenn nicht die Mietniveaus an der ohnehin viel niedriger wären und zusätzlich auch lang anhaltende strukturelle Probleme große Unterschiede zwischen den einzelnen Ruhrstädten hervorbringen würden. Am besten vergleichbar ist das Ruhrgebiet mit Berlin, seinen beiden Citylagen und den Bezirkszentren, wenngleich sich Berlin in den letzten Jahren stärker durch die Internationalisierung der lokalen Händler hervor hob.

Die Spitzenmiete wird mit 195 Euro/qm weiterhin in der Stadt Dortmund erzielt, die im Einzelhandelsimmobilienmarkt an der Ruhr eine hervorgehobene Position hat. Aber trotz der weitestgehend stabilen Entwicklung der Marktdaten sind im Detail auch hier strukturelle Probleme der Einzelhandelslagen im Ruhrgebiet kennzeichnend.