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Resource-efficient commercial estates

Commercial estates offer numerous opportunities to use resources more efficiently. Especially where synergies can be utilised. The BMR has consequently initiated the “Resource-efficient commercial estates” project. In ten commercial and industrial estates in the Ruhr metropolitan area the goal is to identify potential areas of savings, develop specific measures and implement these. The aim is to use economically-sustainable models to further develop existing commercial estates into modern and future-capable commercial and industrial sites.

Saving costs

Attractive commercial estates boost the image of companies, with more efficient use of resources enhancing their competitiveness. Costs can be saved in many areas. The project is initially focused on waste, surface area, water and energy.

A district manager will support the selected commercial estates over a one-year period, helping the partners on site to save resources. The manager will identify the opportunities and potential, advise the companies in realisation and bring key actors together around the table.

We offer

  • Free consulting and analysis
  • Concepts and advice for the realisation of specific savings measures
  • Support in the search for and application for funding
  • Networking with local companies
  • Professional contacts for locally-based firms


This project is funded by the European Fund for Regional Development (EFRE).

Your contact person

Stephan Beckers
Project Manager
Site Development & Invest
Tel.: +49 201 632488-37
Fax: +49 201 632488-99
beckers@business.ruhr

Die Themen


In Industrie- und Gewerbegebieten fallen große Mengen Abfall an. Die Beseitigung von Abfällen ist immer auch mit Kosten verbunden. Der Abfall des einen kann aber der Rohstoff des anderen sein. In Gewerbegebieten gibt es daher vielfältige Möglichkeiten gemeinsam, Kosten zu senken:

  • Nutzung von Abfall als Ressource/Upcycling
  • Gemeinsame Entsorgung von Abfällen
  • Aufbau von Tausch- und Leihsystemen

Fläche ist für Unternehmen und Gewerbegebiete häufig ein wichtiges Thema. In vielen Gewerbe- und Industriegebieten besteht keine Möglichkeit, mehr sich zu vergrößern. Die Dichte der Bebauung (Verdichtung) gewährleistet eine gute Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur. Die versiegelten Flächen hingegen verursachen Kosten und erhöhen die Gefahr bei Starkregenereignissen zu Hochwasserschäden zu führen, gleichzeitig wird durch Entsiegelung von Flächen das Mikroklima im Gewerbegebiet verbessert. Auch im Bereich der Fläche gibt es gemeinschaftliche Lösungsansätze für Unternehmen:

  • Gemeinsamer Aufbau von Service-Einrichtungen wie beispielsweise E-Mobil Tankstelle, E-Bike Station, KiTa, Restaurant etc.
  • Gemeinsame Entsiegelung oder Teilentsiegelung von Flächen beispielsweise Parkplätzen zur Versickerung und zum Hochwasserschutz
  • Gewerbliche Nachverdichtung auf Restflächen

Auch die Ressource Wasser spielt eine große Rolle für Unternehmen und Gewerbegebiete. Durch das Einsparen des Frischwassers und die Reduktion des Abwasseraufkommens können Kosten gespart werden. Durch die Anlage von Retentions- und Versickerungsflächen können, ähnlich wie bei der Ressource Fläche, Überschwemmungen nach Starkregenereignissen reduziert und Entsiegelungsabgaben reduziert werden. Durch das Sammeln von Regenwasser oder die Installation von Grauwasserkreisläufen kann der Frischwassereinsatz weiter reduziert werden. Ebenso kann durch die Grauwassernutzung das Abwasseraufkommen reduziert werden.Im Bereich der Ressource Wasser gibt es verschiedene gemeinschaftliche Möglichkeiten für Unternehmen:

  • Installation von Grauwasserkreisläufen oder Sammeln von Regenwasser
  • Anlage von Retentions- und Versickerungsflächen

Eine Kosteneinsparung erreicht man auch durch die Steigerung der Energieeffizienz. Die Nutzung von klimafreundlichen Energiequellen kann zu Kosteneinsparungen führen und gleichzeitig das Image des Unternehmens verbessern. Im Bereich Energie gibt es daher verschiedene gemeinschaftliche Möglichkeiten Energie und Kosten zu sparen:

  • Gemeinsame Nutzung von Nahwärmenetzen
  • Gemeinsame Installation von BHKWs
  • Abwärmenutzung

Die Partner

Mit einer dreijährigen Laufzeit (August 2016 – Juli 2019) wurde das Projekt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und durch die Business Metropole Ruhr GmbH und ihrer Partner durchgeführt: