Dichtes Gedränge, viele Begegnungen und Kontaktpflege: Die Messe für Stadt- und Projektentwicklung hat sich in Nordrhein-Westfalen etabliert. Sie punktet mit stadtplanerischen Themen, weitet aber auch den Blick. Zum Beispiel auf das Feld Energie.
„Die fehlende Sicherheit bei der Planung der letzten Meile gefährdet den H2-Markthochlauf“, warnte BMR-Geschäftsführer Jörg Kemna bei der Podiumsdiskussion „Wie kommt Wasserstoff in die Fläche?“. Eine Frage, die nicht nur den Mittelstand im Ruhrgebiet beschäftigt, wie Paul Stertz, Geschäftsführer der Metropolregion Rheinland bestätigte. „Die Nachfrage aus dem Mittelstand ist schwierig darstellbar“, skizzierte er die bestehende Marktintransparenz. Hier setzen Projekte wie die Hydrogen Metropole Ruhr an, indem sie mit vielen Marktteilnehmenden aus dem Mittelstand ins Gespräch kommt, um den Markthochlauf zu unterstützen.
Der Wasserstoffmarkthochlauf sei kein Sprint, sondern brauche Zeit, betonte Selina Breilmann, OGE: „Wir werden geduldig bleiben müssen.“ Vor allem brauche es verlässliche Lösungen und Signale aus der Politik, die Investitionssicherheit bieten würden, so Dr. Stefan Herrig, Leiter H2.NRW bei NRW.Energy4Climate. Deutlich wurde bei der von Jörn Kleinelümern (HyMR) moderierten Runde: Beim Anschluss der letzten Meile für die mittelständischen Unternehmen ziehen die Metropolregion Rheinland und die BMR an einem Strang.
Energiemanagement in Gewerbegebieten
Das Energiemanagement in Gewerbegebieten (EMG) war auch Thema am Ruhrgebietsstand, organisiert vom Regionalverband Ruhr (RVR). Die BMR präsentierte hier die Projekte EMG.Ruhr wie auch das 5-StandorteProgramm. Die Immobilienbranche konnte sich über den regionalen Investorenservice der BMR informieren.
„Städte neu gedacht - heute Zukunft gestalten!“ Unter diesem Motto präsentierte sich das Ruhrgebiet mit einem Gemeinschaftsstand, organisiert vom Regionalverband Ruhr (RVR). Mit dabei waren neben der BMR die IGA 2027 gGmbH, die Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim, Oberhausen und Witten sowie die Kreise Recklinghausen und Unna.
Der Ruhrgebietsstand richtete den Fokus auf die zukunftsfähige Nutzung von Gewerbe-, Brach-, Frei- und Wohnflächen. Auf der Kongressbühne diskutierte der RVR die Beschleunigung und Optimierung von Planungs- und Umsetzungsprozessen.













