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Energieregion im Aufbruch: Mit der Hydrogen Metropole Ruhr – kurz HyMR – treiben Regionalverband Ruhr (RVR) und Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) die industrielle und klimafreundliche Erneuerung voran. Das neue gemeinsame Projektbüro wurde am Dienstagabend auf Zeche Zollverein in Essen vorgestellt. Es soll die vielfältigen Aktivitäten der Wasserstoffregion in der Stadt der Städte sichtbar machen.

„Wir zeigen Pioniergeist“, sagt Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne und Vorsitzender der Verbandsversammlung des Regionalverband Ruhr. Das Ruhrgebiet sei Vorreiter bei Wasserstoff und auf dem Weg zur grünsten Industrieregion der Welt: „Jede der 53 Städte will dabei mitmachen.“

„Wasserstoff kann zum Treibstoff des Wandels der Industrie in Deutschland werden. HyMR will hier einen wesentlichen Beitrag zur Erschließung und Vermarktung liefern“, sagt RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. Prof. Dr. Julia Frohne, BMR-Geschäftsführerin, fügt hinzu: „Die Wirtschaft der Metropole Ruhr hat beim Zukunftsthema Wasserstoff eine starke Dynamik in allen Bereichen der Wertschöpfungskette entwickelt, die in Deutschland ihresgleichen sucht.“

„Wir haben keine Zeit mehr“, betont Helene von Roeder, Chief Transformation Officer von Vonovia SE, mit Blick auf den Klimawandel. Um den Strombedarf nachhaltig zu decken, reichten die heutigen Technologien noch nicht, so von Roeder. „Wir müssen weiter forschen und wir müssen gemeinsam forschen.“

Das sei auch für die Wirtschaft entscheidend, so Dr. Philipp Wasmuth von Open Grid Europe (OGE): „Die Industrie geht dahin, wo der Energieträger ist.“ Dazu seien viele unterschiedliche Voraussetzungen zu schaffen. „Deshalb ist die koordinierende Stelle für das Ruhrgebiet bedeutsam.“

Das Projektbüro Hydrogen Metropole Ruhr wird mit bis zu vier Stellen besetzt und hat seinen Sitz in Essen bei RVR und BMR. Beide Partner bündeln ihre regionalen Wasserstoff-Aktivitäten in dem neuen gemeinsamen Projektbüro, das sich mit den Themenfeldern Wasserstoffwirtschaft, Infrastruktur, Fördergeldakquise, Klimaauswirkungen und Vermarktung befassen wird.

Impressionen von der Auftaktveranstaltung auf Zeche Zollverein

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