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Klima - Wirtschaft - Wandel: Beim diesjährigen großen Netzwerktreffen von Greentech.Ruhr war der thematische Fokus auf die Frage gerichtet, ob und wie die Wirtschaft dazu beitragen kann, das Klima zu retten. Aus unterschiedlichen Positionen und Rollen heraus diskutierten dazu Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Mittelstand und eine Umweltaktivistin mit NRW-Umweltminister Oliver Krischer im TZU in Oberhausen.

Mit einer sehr persönlichen Keynote stieg die Journalistin, Frau Dr. Alexandra Hildebrandt, ins Thema ein und schärfte das Bewußtsein für die Dringlichkeit eines Wandels in unserem Handeln: "Wir müssen Nachhaltigkeit zu unserer eigenen Sache machen." In der nachfolgenden Podiumsdiskussion moderierte TV-Moderatorin Sara Bildau die Fragen und Impulse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

 

Endlichkeit schafft Dringlichkeit

"Die Politik muss den Rahmen schaffen, damit Wirtschaft klimafreundlich agiert und nicht auf das Handeln der Konsumenten warten. Es braucht mehr Transparenz und auch staatliche Kontrolle. Wir alle müssen unsere Anstrengungen vervielfachen! Die erforderliche Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft ist gewaltig. Wir gehen die richtigen Schritte in die richtige Richtung, auch wenn wir das Tempo noch beschleunigen müssen."
- Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen 

"Innovationen sind notwendig, um die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu schaffen. 
- Prof. Dr. Andreas Löschel, Ökonom und Inhaber des Lehrstuhls für Umwelt-/Ressourcenökonomik und Nachhaltigkeit an der Ruhr-Universität Bochum

"Klimaneutralität ist nur mit erheblichen Investitionen möglich. In die Infrastruktur, in Anlagen für die Energieversorgung, in Speicher und bei den Verbrauchern. Von daher ist die Wirtschaft erforderlich, um das Klima zu retten, wie Sie sagen. Für den Umbau, Investitionen aber auch Innovationen." 
- Dr. Ralf Schiele, Geschäftsführer der Iqony GmbH

 

 

"Es ist enttäuschend, dass es uns überhaupt braucht. die Klimakise ist schon seit 30 bis 40 Jahren erkennbar. Das diese Probleme noch nicht gelöst sind, ist eine vertane Chance. die Wirtschaft muss sich ändern, schließlich verursacht sie den größten Teil der klimabelastenden Stoffe".
- Linda Kastrop, Sprecherin Fridays for Future

"Wirtschaft und Industrie sind notwendig, um die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft sowie Wohlstandserhalt zu schaffen. Es bedarf einer radikaleren Umstellung auf zirkuläre Geschäftsmodelle. Derzeit ist die Dynamik aber noch nicht ausreichend."
- Lars Baumgürtel, CEO der ZINQ GmbH & Co.KG

"Jeder muss da anfangen, wo er ist. Wir müssen handeln und nicht darauf warten, dass andere voranschreiten."
- Markus Schlüter, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH

 

Greentech.Ruhr

Greentech.Ruhr ist das Netzwerk der Umweltwirtschaft in der Metropole Ruhr. Mit mittlerweile 225 Partner aus Wirtschaft und Forschung bringt Greentech.Ruhr lokale Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen zusammen, um das Innovationspotenzial im Bereich der Umweltwirtschaft weiter voranzutreiben.

Weiter Informationen
https://www.business.ruhr/invest/projekte/greentechruhr/greentechruhr

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