Auch dieses Jahr folgten viele Akteure der Einladung der Stony Real Estate Capital und Business Metropole Ruhr, um sich selbst aus nächster Nähe über aktuelle Projekte und Entwicklungen zu informieren. Die rote Tour zeigte die drei Städte Dortmund, Bochum und Hamm mit ihren Besonderheiten und auch, dass historisch industriell geprägte Räume in lebendige Stadtteile mit Zukunftspotenzial verwandelt werden könnten.
Wer sich die Flächen vor Ort anschaut, merkt schnell: Hier lohnt es sich, jetzt zu investieren - denn aus alten Industrieflächen können neue Lebensräume entstehen.
Innovationsquartier MARK 57°1
Das Innovationsquartier MARK 57°1 in Bochum ist ein Paradebeispiel für gelungenes Flächenrecycling. Das frühere Opel- Werk, mit knapp 70 Hektar Fläche, wurde für lange Zeit vor allem als Industrie- und Parkplatzgelände genutzt. Inzwischen ist dort ein moderner Standort für Wissenschaft, Wirtschaft und Innovation entstanden. Aktuell stehen das Grundstück 12 an der Suttner- Nobel- Allee und das Grundstück 34 an der Robert-Bosch-Straße zum Verkauf- beide mit großem Potenzial für Investoren.
Ein Ort für Menschen und Unternehmen
Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Wissenschaft und Wirtschaft aufeinandertreffen, voneinander profitieren und gemeinsam Innovationen vorantreiben - etwa durch Forschungsinstitute, Technologietransfer oder wissensbasierte Unternehmensansiedlungen.
„Wir möchten die Bürger einladen, auf die Fläche zu kommen“, sagt Heike Mirbach, zuständig für Vermarktung und Gewerbeflächen bei BOCHUM Perspektive. MARK 57°1 versteht sich bewusst als Ort für Menschen und Unternehmen.
Aus einer reinen Industriefläche ist ein grüner, offener Ort geworden, der nicht nur Arbeitsraum, sondern auch Aufenthaltsqualität bietet: Weitläufige Grünflächen und eine, an die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger angepasste, Freiraumgestaltung laden zum Spazieren und Radfahren ein. Man merkt: Ein Standort, der Offenheit schafft.
„Wir möchten die Bürger einladen, auf die Fläche zu kommen“
Vermarktung GewerbeflächenPHOENIX West
Im Dortmunder Stadtteil Hörde liegt PHOENIX West, eines der eindrucksvollsten Areale des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Zwischen dem alten Hochofen, der die Skyline von Dortmund prägt, und dem Gasometer entsteht ein Zukunftsstandort mit industriellem Charakter und städtischem Potenzial. Die denkmalgeschützten Gebäude, Hallen und Anlagen des Hochofenwerks sollen einer neuen Nutzung zugeführt und in das Gesamtbild der Stadt integriert werden.
Die ca. 40 Hektar große Fläche der stillgelegten Hochofenanlage ist bereit für Unternehmen von Zukunftsbranchen und wissensintensiven Dienstleistungen, die neues Leben in das Gelände bringen können. Ein besonderes Erlebnis auf der Tour war der Skywalk: Über einen schmalen Eisensteg geht es auf den alten Gichtgasleitungen hoch über dem Boden zu dem stillgelegten Hochofen. Die spektakuläre Aussicht verdeutlicht, wie viel Charakter dieser Ort besitzt.
Ein Ort mit Charakter mitten in Dortmund
Hier sollen Ideen entstehen, die den historischen Kern der Anlage erhalten und gleichzeitig den Aspekt der Zukunft ausreichend aufgreifen. Diejenigen die hier investieren gestalten nicht nur ein historisch übriggebliebenes Stück der Stadt, sondern werden Teil zukunftsorientierter Entwicklung mitten in Dortmund.
Grüne Umweltachse Werries
In Hamm besuchten wir die Grüne Umweltachse Werries. Das Projekt verfolgt das Ziel, den Maximilianpark im Süden mit dem Datteln-Hamm- Kanal mit einem „grünen Band“ zu verbinden. Es soll eine Verbindung aus nachhaltigen Freiräumen, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten entstehen. Das Ziel? Eine Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und eine angemessene Klimaanpassung. In diesem Jahr wurde der erste Bauabschnitt gestartet, dort soll eine Spiel- und Sportachse entstehen und ein attraktives Park- Entrée mit einem umweltfreundlichen Fahrrad-Terminal. Dazu, soll das gesamte Projekt den öffentlichen Raum durch ideal gelöste Mobilitäts- und Parkplatzlösungen neu ordnen.
Im Zuge der Quartiersentwicklung sollen weitere potenzielle Standorte für private Investitionen ausgeschrieben werden. Insgesamt gibt es die drei sogenannten „Baufelder Nord, Süd und West“. Diese Flächen sind Wohn- und Gewerbegrundstücke und offen für Investitionen im Bereich Wohnen, Dienstleistung und Büro, aber auch in den Bereichen Gastronomie oder Dienstleistung. Die Grüne Umweltachse Werries steht somit für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung die Lebensqualität und Nachhaltigkeit miteinander verbinden möchte.





