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IFAT 2026: Wo Trans­formation konkret wird

07.05.2026

Die IFAT 2026 hat eindrucksvoll bewiesen: Umwelttechnologien sind kein Nischenthema mehr – sie sind entscheidend für Resilienz, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stärke. Mit unserem Umweltwirtschaftsnetzwerk Greentech.Ruhr waren wir vor Ort vertreten und mittendrin im internationalen Austausch. Mit über 3.000 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern war die Messe die größte Ausgabe ihrer 60-jährigen Geschichte und ein globaler Treffpunkt für Innovation, Austausch und Zusammenarbeit.

Transformation mit klarer Richtung

Die Messe hat deutlich gemacht: Green Economy ist die Leitlogik der Zukunft. Ressourceneffizienz und funktionierende Materialkreisläufe rücken in den Mittelpunkt von Industrie, Wasserwirtschaft und Abfallsektor. Gleichzeitig erhöhen Klimafolgen und strengere regulatorische Anforderungen – etwa bei PFAS oder klimaresilienter Infrastruktur – den Handlungsdruck.

Digitalisierung als Innovationstreiber

Von digitalen Produktpässen bis hin zu KI-gestützten Anwendungen für Energieeffizienz, Planung und Wartung: Die digitale Transformation der Umweltwirtschaft war auf der IFAT allgegenwärtig und ein zentraler Innovationstreiber.

„Sauberes Wasser, sichere Infrastruktur und mehr Schutz vor den Folgen der Klimakrise sind zentrale Zukunftsaufgaben. Auf der IFAT zeigt Nordrhein-Westfalen, dass unsere Unternehmen dafür starke Lösungen entwickeln - gerade im Ruhrgebiet. Greentech.Ruhr macht sichtbar, wie viel Know-how in der Umweltwirtschaft steckt. Mit der geplanten Zukunftsstrategie Wasser wollen wir diese Stärke weiter nutzen: für mehr Klimaresilienz, für lebenswerte Städte und Gemeinden und für einen starken Umweltwirtschaftsstandort NRW.“

Oliver KrischerMinister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

Standortvorteil “Machen statt Quatschen”

Am Greentech.Ruhr-Stand wurde deutlich, was den Standort ausmacht: Technologisches Know-how trifft auf jahrzehntelange Ingenieurskompetenz, datengetriebene Lösungen und starke Forschung. Besonders prägnant blieb ein oft gehörtes Bild: Das Ruhrgebiet steht für „Machen statt Quatschen“ – ein echter Standortvorteil, der international wahrgenommen wird.

Unsere Partner auf der IFAT

Politischer Besuch mit Signalwirkung

Ein besonderes Highlight war der spontane Besuch von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Landes-Umweltminister Oliver Krischer, die auf dem Weg zum nächsten Termin an unserem Stand vorbeikamen – und angezogen vom Claim „Germany's best kept business secret“ einen Zwischenstopp eingelegt haben.

Beim späteren offiziellen Termin nutzten die Aussteller die Gelegenheit zum direkten Austausch mit NRW-Umweltminister Krischer, der die Bedeutung der Branche noch einmal unterstrich: „Sauberes Wasser, sichere Infrastruktur und mehr Schutz vor den Folgen der Klimakrise sind zentrale Zukunftsaufgaben. Auf der IFAT zeigt Nordrhein-Westfalen, dass unsere Unternehmen dafür starke Lösungen entwickeln - gerade im Ruhrgebiet. Greentech.Ruhr macht sichtbar, wie viel Know-how in der Umweltwirtschaft steckt. Mit der geplanten Zukunftsstrategie Wasser wollen wir diese Stärke weiter nutzen: für mehr Klimaresilienz, für lebenswerte Städte und Gemeinden und für einen starken Umweltwirtschaftsstandort NRW“.

Have a break, have a network

Unter dem Motto „Have a break, have a network“ wurde der Greentech.Ruhr-Stand zum Treffpunkt für Austausch und Begegnungen. In kompakter Atmosphäre entstanden wertvolle Gespräche und neue Kontakte – ein weiterer Beleg für die Rolle der IFAT als internationale Plattform für Vernetzung.

Internationaler Blick: Innovation aus den Niederlanden und darüber hinaus

Am Niederlande-Pavillon – organisiert von der Water Alliance – bot sich ein spannender Einblick in zahlreiche innovative Unternehmen der niederländischen Wasserwirtschaft. Der Austausch ist besonders relevant, da bereits kürzlich erste Kontakte in Leeuwarden geknüpft wurden.

Auch im Start-up-Bereich zeigte sich die internationale Dynamik der Branche: Neben den Niederlanden waren junge Unternehmen aus weiteren „Bridges“-Regionen, darunter Großbritannien und Nordamerika, vertreten. Viele dieser Akteure könnten perspektivisch bei Formaten wie Zoom into the Ruhr oder Explore the Ruhr wieder eine Rolle spielen.

Ruhrgebiet auf der Green Stage

Auf der Green Stage wurde die Stärke des Standorts sichtbar: Gemeinsam mit Peter Bolduan (CEO atech innovations GmbH) und Benjamin Mewes (CEO Okeanos Smart Data Solutions GmbH) zeigte Greentech.Ruhr, warum das Ruhrgebiet ein führender Standort der Umweltwirtschaft ist – praxisnah, innovativ und unternehmerisch erfolgreich.

Das sagen unsere Standpartner

Die IFAT 2026 war für uns als Firma Weidner Wassertechnik eine rundum gelungene und erfolgreiche Woche. Die Möglichkeit uns im Rahmen des Netzwerks GTR zu präsentieren hat eine größere Wahrnehmung erzeugt und in vielen Gesprächen mit Interessenten konnten wir uns und die Region Ruhr optimal präsentieren.

Marc MullenTechnischer Leiter & Prokurist Weidner Wassertechnik GmbH

Für Aquadosil war der Gemeinschafsstand auf der IFAT ein Erfolg. Ohne die Möglichkeit, mit geringem Aufwand an der Messe teilzunehmen, hätten wir die Ressourcen für eine Präsenz der IFAT nicht bereitstellen können. So hatten wir die Möglichkeit, den wichtigen direkten Austausch mit unseren internationalen Kunden zu pflegen. Die gute Gemeinschaft und die Vielfalt auf dem Grenntech.Ruhr-Stand, waren sehr wertvoll. 

Heiko HildebrandtKonstruktionsleiter & Prokurist Aquadosil Wasseraufbereitung GmbH

Die Sichtbarkeit in Verbindung mit dem Ruhrgebiet schafft bei Kunden und Interessenten Vertrauen. Menschen aus dem Ruhrgebiet gelten als "Macher" die tief greifenden Veränderungen gemeistert habe. Diese Vielfalt an geforderter Fähigkeiten spiegelte sich im hohen Interesse am Greentech.RUHR Stand wieder. Außerordentlich positives Feedback und neue Kontakte haben wir durch unseren Vortrag auf der Greenstage erhalten.

Dr. Benjamin MewesMitgründer Okeanos Smart Data Solutions GmbH

4 Tage IFAT mit Greentech.Ruhr: Eine phantastische Gelegenheit, die Wasserforschung der Universität Duisburg-Essen und unser Netzwerk vorzustellen und zu erweitern. Der Besuch des NRW-Umweltministers und der NRW-Wirtschaftsministerin haben auch die politische Sichtbarkeit des ZWUs erhöht.

Anja Cargill, Dr. Michael Eisinger und Sören KöhlerZentrum für Wasser und Umweltforschung (ZWU)

Lösungen aus dem Ruhrgebiet gefragt

Die IFAT hat eindrucksvoll bestätigt: Die Herausforderungen der Wasserindustrie sind global – und Lösungen aus dem Ruhrgebiet sind gefragt. Das große Interesse internationaler Besucher sowie der Austausch mit internationalen Partnern unterstreichen die wachsende Bedeutung des Standorts.

Für Greentech.Ruhr war die Messe ein klarer Erfolg:

  • Neue, wertvolle Kontakte stärken das Netzwerk – insbesondere in der Wasserwirtschaft
  • Gemeinsame Messeauftritte ermöglichen Unternehmen Sichtbarkeit und Kundenbindung, auch ohne eigene Präsenz
  • Die Vielfalt aus KMU, Forschung und Scale-ups zeigt die Leistungsfähigkeit der Region

Der gemeinsame Auftritt hat das Ruhrgebiet als praxisorientierte Modellregion für industrielle Umweltwirtschaft positioniert – passgenau zu den aktuellen Prioritäten von EU und Bund.

Kurz gesagt: Die IFAT war ein Erfolg, weil das Ruhrgebiet zeigt, wie Transformation funktioniert – konkret, innovativ und umsetzungsstark.

Vernetzen Sie sich mit uns.

Sie haben Fragen zur Umweltwirtschaft im Ruhrgebiet? Oder interessieren sich für unser Netzwerk Greentech.Ruhr? Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns direkt hier.

Christina ZollmarschProjektleiterin
Greentech.Ruhr
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